00:00:07: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von IFZ Talking Finance, dem Podcast für Finanzfachleute präsentiert vom IFZ der Hochschule Luzern.
00:00:17: Ich bin Thomas Bierer und heute haben wir ein Thema mitgebracht das zunehmend in den Fokus von Treasure, CFOs-und finanzverantwortlichen Rückt, Supply Chain Finance und die Optimierung von Working Capital.
00:00:30: Und zwar ganz konkret praxisnah und mit einem Blick auf das was moderne Technologie heute schon möglich macht!
00:00:38: Wer sich in der Finanzwelt mit Liquiditätssteuerung, Zahlungszielen oder der Frage beschäftigt wie man Lieferketten nicht nur effizienter sondern auch finanzwirtschaftlich klüger gestalten kann.
00:00:48: Der ist heute genau richtig!
00:00:52: Mein Gast ist Matthias Ime Executive Director Sales bei C-Flogs.
00:00:57: C-Flogs ist ein Hamburger FinTech und zertifiziertes Zahlungsinstitut, das sich auf die ganzheitliche Optimierung von Zahlungszielen und Lieferkettenfinanzierung spezialisiert hat.
00:01:08: Matthias Ime bringt langjährige Erfahrungen im Bereich Financial Technology & Working Capital mit.
00:01:14: nach einer Laufbahn beim Finanzsoftwareanbieter Serala Wo er zuletzt als Director Sales tätig war, wechselte er zu Coupa einem der führenden Anbieter für Business Spend Management.
00:01:26: Dort hatte den Vertrieb im Mitmarket-Segment für EMEA Central verantwortet.
00:01:32: Seit Mitte zweitausendfünfundzwanzig ist er nun bei Seaflocks und führt dort das Sales Team für Mittelstand und Grossunternehmen mit Fokus auf den Dachraum und Nord- und Ossuropa ZU SIFLOX.
00:01:46: SIFLOX selbst ist seit dem Jahr zwei Tausend Dreizehn aktiv, verfügt über eine Zahlungsinstitutslizenz der deutschen Finanzaufsicht und hat sich mittlerweile aus führende Plattformen für dynamische Zahlungszieloptimierung im Markt etabliert.
00:02:01: Also aktuell haben sie rund hundertundachtzig aktive Programme und ein Transaktionsvolumen von mehr als fünfzehn Milliarden Euro in den vergangenen zwölf Monaten.
00:02:12: Also die Plattform verbindet Zahlungsverkehr, Finanzierung und Working Capital in einer einzigen Lösung.
00:02:18: Und das wie wir gleich hören werden ohne komplexe IT-Integration.
00:02:23: also was erwartet sie euch heute?
00:02:26: Wir werden gemeinsam das Geschäftsmodell von SIFLOX anschauen durchleuchten auch die Positionierungen im Markt gegenüber Banken und klassischen Supply Chain Feinensanbieten.
00:02:38: Ich stelle danach die Frage, wo der größte Mehrwert für KMM-Großunternehmen liegt.
00:02:43: Insofern sprechen wir auch über Technologie-, Daten-, ERP-Integration und Automatisierung und nicht zuletzt über die Investorenzeite.
00:02:52: Dann folgt noch ein Blick auf aktuelle Work and Capital Trends und auf die Wachstumsstrategie.
00:03:00: Und ganz am Schluss blicken wir noch etwas in die Zukunft.
00:03:04: Wie sieht dann die nächste Generation von Supply Chain Finance aus, Stichworte Embedded Finance KI und Plattform Ökonomie?
00:03:12: So das war jetzt eine lange Einführung Matthias!
00:03:15: Herzlich willkommen bei IFZ Talking Finance.
00:03:17: Schön dass du heute dabei bist In der Schweiz und ich hoffe Du hattest eine angenehme Reise Von Hamburg nach Luzern.
00:03:28: Die reisen in die Schweiz ist für mich ja immer spannend.
00:03:31: Ich komme aus Hamburg, von daher bieten sich immer gerade die Zugfahrten auf den letzten Metern wo ich mir die Berge und sie sehen, wo ich angucken kann.
00:03:38: Und ja, ich freue mich heute hier zu sein.
00:03:40: Herzlich willkommen!
00:03:42: Und ich starte gleich mit dem ersten Gesprächspunkt, den wir haben gerne zum Geschäftsmodell von SIFLOX.
00:03:48: Matthias Wir starten mit dem Fundament.
00:03:51: Also wenn du jetzt Siflox jemandem erklärst der noch nie etwas von Supply Chain Finance gehört hat Wie funktioniert eure Plattform konkret und was passiert im Hintergrund, wenn ein Unternehmen eine Zahlung über euch abwickelt?
00:04:06: Also du hast das ja am Anfang schon gesagt.
00:04:08: Wir sind ein Perminservice-Provider, wir sind von der deutschen Barfin reguliert Und unser Ziel ist es, Unternehmen dabei zu helfen ihr Working Capital zu optimieren und Liquidität flexibel zur Verfügung zu stellen.
00:04:21: Das funktioniert ganz einfach.
00:04:22: unsere Kunden öffnen ein neues Bankkonto wird auch in dem Namen des Unternehmens geführt.
00:04:28: Dann wird der entsprechende Zahllauf auf dieses Bankkonto gestellt, frei und flexibel.
00:04:32: Das Unternehmen entscheidet selbst welche Zahlungen darüber laufen sollen, welche Rechnung darüber bezahlt werden sollen.
00:04:37: Damit sind sie völlig flexibel in der Höhe der Beträge und auch eine Anzahl der Rechnungen, die betlichen werden, auch unabhängig für den Lieferanten – das ist bei uns immer ganz wichtig!
00:04:46: Wir würden dann für die Refinanzierung sorgen, die wir unseren Refinizierungspartner übernimmt führen dann die entsprechende Zahlung aus, sodass die Lieferanten ganz neu bezahlt werden.
00:04:56: Unsere Kunden bekommen
00:04:57: ein
00:04:58: neues Zahlungsziel von uns.
00:04:59: in der Regel sind das sechzig bis moinzig Tage oder höher je nach Geschäftsmodell und darüber können wir über den Capital freisetzen und eine Liquidität um die Mann zur
00:05:11: Verfügung stellen.
00:05:13: Das Besondere dabei ist dass wir den Verschuldungsgrad der Unternehmen nicht erhöhen, weil es bei uns eine operative Verbindlichkeit ist.
00:05:20: Und wichtig, das Konto wird im Normennamen des Kunden geführt.
00:05:23: Die Refinanzierung erfolgt im Hintergrund und unsere Kunden bezahlen ihre Lieferanten ganz normal wie in der Vergangenheit auch.
00:05:29: Wichtig ist wir haben kein komplexes IT-Projekt dahinter.
00:05:32: Wir haben keine großen Aufwände für, wie gesagt, IT- Projekte.
00:05:37: die Lieferanden werden nicht mit eingebunden, müssen nicht ungebordet werden.
00:05:40: umso habe ich eine sehr einfache flexible Lösung.
00:05:43: diese Unternehmen erlaubt längere Zahlungsziele zu
00:05:45: bekommen.
00:05:46: Wie du gesagt hast, sechzig bis neunzig Tage wo man zusätzliche Zeit bekommt, um das dann zu bezahlen?
00:05:52: Ganz genau so ist das.
00:05:53: Also in der Regel sind es sechzig Tage, es gibt auch Geschäftsmodelle.
00:05:55: je nachdem was normale Zahlungsziele innerhalb der Branchen sind können wir auch längere Zahlungsziele vergeben.
00:06:00: In der Regel ist es sechszig Tage plus und damit haben die Unternehmen entsprechende Flexibilität, mit der sie arbeiten
00:06:05: können.
00:06:07: Jetzt sind solche Supply Chain Finance Programme eigentlich nicht wirklich ein neues Thema, wenn ich das mal so salopp sagen darf.
00:06:14: Banken bieten seit Jahren solche Möglichkeiten an klassische Supply-Chain-Finance-Plattformen.
00:06:20: Das hat sich mittlerweile, würde ich behaupten, etabliert.
00:06:23: Es gibt längere mehr Fintechs die hier in den Markt drängen.
00:06:27: wo sieht... Sie flogst, wo seht ihr euch in diesem Webbewerbsumfeld?
00:06:32: und was macht sie?
00:06:33: flogs zu einer anderen Wahl als bekannte Alternativen?
00:06:37: Wir sind grundsätzlich anders vom Setup her.
00:06:40: Die klassischen Anbieter anschauen.
00:06:42: wir sind also weder eine Bank noch ein klassischer Supply Chain Finance-Anbietern Und wir haben auch keine Plattformen in dem Sinne.
00:06:48: Wir versuchen das sehr einfach zu lösen, wie ich es gerade beschrieben habe über das Bankkonto, was eine wirklich einfache Alternative ist.
00:06:53: Ich brauche kein IT-Projekt.
00:06:56: Ich hab keine Platform und keine Lieferanten die eingebordelt werden müssen.
00:06:59: Häufig hat man ja im Bereich, wenn man über die Technologieunternehmen spricht, lange Projekte, die Lieferantinnen müssen eingebunden werden.
00:07:10: Ich habe langlaufende IT-projekte häufig auch nicht da, wo man ihn haben möchte nach einer sehr, sehr langen Zeit.
00:07:16: Und das können wir eben viel einfacher darstellen, die wir keine IT-Einbindung haben, also eine ganz einfache IT Einbindung habe und es im Kunden und Banken hinterlegt werden müssen in der ERP oder am Treasury System.
00:07:26: Wir haben aber keine großen IT Projekte, die dort gefahren werden, sondern es ist sehr einfach, die Lieferanten müssen nicht mal informiert werden darüber.
00:07:34: Damit haben wir eine sehr einfache Möglichkeit, dort verlängerte Zahlungsziele bereitzustellen.
00:07:41: In einem Wort ist es die Einfachheit.
00:07:45: Auszeichnet, wenn ich dir so zuhörte?
00:07:47: Ja das ist natürlich die Einfachheit wie man das Ganze einführt.
00:07:50: in der Umsetzung hat das riesige Vorteil weil wir eben eine Verschuldungsgrad nicht beeinflussen.
00:07:54: Wir gelten mit der Lösung Seeflots Pay nicht als Kreditverbindlichkeit.
00:07:58: Das ist für einige Unternehmen sehr entscheidend gerade wenn ich über Ratings nachdenke was ja auch einfluss letztlich auf die Zinsen und Bewertung des Unternehmens.
00:08:08: Dadurch haben wir extrem Vorteile.
00:08:09: Und da haben uns im Laufe der Jahre ja auch einen Kundenstamm aufgebaut, mit wie du gerade sagtest, hundertzwanzig Kunden mit mehr als zwei Hundertdachzig Programmen.
00:08:17: Das ist ja schon sehr vieles.
00:08:18: Wir sind Marktführer in unseren Regionen, den wir unterwegs sind und garantieren reibungslosen Ablauf der Zahlung mit einem Team was dahinter steht.
00:08:27: So neben der Automatisierung, wo wir später noch kommen, ist das Team ganz wichtig, was dahinten steht und vor allem auch die Refinanzierungspartner, die wir haben.
00:08:36: Ich habe mich noch notiert, mehr Wert für Camus gegenüber Großunternehmen.
00:08:41: Es ist vielleicht auch ein Thema auf das wir gerne kurz zu sprechen kommen können.
00:08:46: ihr adressiert eben sowohl den Mittelstand als auch Großunternehmens.
00:08:52: wo liegt dann der größte Impact dabei und was ist die selbe Lösung für beide Segmenten?
00:08:58: oder braucht für KMUS mit vielleicht fünfzig Millionen Umsatz eher etwas grundlegend anderes als für einen Konzern mit einem Milliarde Umsatz.
00:09:11: Also die Segmenten sind schon deutlich unterschiedlich, auch die Finanzierungsmodelle, die dahinter stehen, sind andere und deshalb kann man nicht sagen ich habe jetzt eine Lösung für C-Flox Pay, die funktioniert für unsere Zielgruppe mittels schönes schon Großunternehmen sondern funktioniert auch für Kleinunternehmen.
00:09:26: das wird nicht so einfach gehen.
00:09:28: Was wir da sehen ist, dass die Finanzierung, die Refinanzierung eine völlig andere ist.
00:09:32: Gerade eben auch aufgrund der Beträge, die da eine Rolle spielen und aufgrund Risiko-Bewertungen usw.
00:09:37: Da beschäftigen wir uns aber gerade mit und das wird sicher ein spannendes Thema bei uns werden.
00:09:42: Aber einfach mal zu sagen ich nehme jetzt das was die Fox Pay bei Großunternehmen macht überzustülpen auf kleiner Unternehmen.
00:09:48: Das wird so ohne weiteres nicht funktionieren.
00:09:55: Natürlich braucht das eine gewisse Technologie oder ich habe euch ja auch als Fintech sozusagen eingeführt.
00:10:02: Das ist bei euch nicht einfach nur irgendein Beiwerk, sondern eigentlich ist diese Technologie ein Kernprodukt wie stark die Plattform automatisiert.
00:10:11: Welche Rolle spielen Risikomodelle?
00:10:13: Du hast jetzt auch bei der vorherigen Frage schon angesprochen dass die Risiken sich unterscheiden bei Größen kleinen Unternehmen Und auch die Daten sind natürlich zentral bei der Entscheidungsfindung.
00:10:25: Wie aufwendig ist diese Integration in ERP-Systeme, wenn ihr jetzt neun Kunden habt?
00:10:30: oder war es vorhin gesagt sehr einfach?
00:10:33: Wie kann man sich das vorstellen?
00:10:35: Ich fange mal vorne an bei der Technologie.
00:10:37: Technologisch spielt natürlich in dem was wir tun immer eine Rolle gerade für den Zahlungsverkehr.
00:10:42: ein ganz wichtiger Punkt.
00:10:44: Entscheidend ist aber, dass die Technik bei uns nicht dominiert.
00:10:47: Wie bei anderen Anbietern, die eine Plattform haben oder IT-Integrationsprojekte fahren müssen und das gleiche ist, das haben wir wie gesagt nicht.
00:10:52: Und bei uns ist die Techniek zwar wichtig, aber sie dominieren nicht.
00:10:55: ganz wichtiger Fakt bei uns.
00:10:58: Die Software an sich nutzen wir für die Zahlungsabwicklung, das also mit allen was dahinter steht, die Abwicklung und Überwachung der Zahlungen, so heißt es Fort Detection oder was immer noch dahinter stehen.
00:11:07: Da haben wir einen sehr schönen Prozess bei uns kreiert und die Zahlungverkehrsdruck spielt natürlich auch eine Rolle über die wir die Zahlungen abwickeln.
00:11:17: Und was man da natürlich bedenken muss, ist dass wir in verschiedenen Ländern unterwegs sind.
00:11:21: Verschiedene Länder heißen immer unterschiedliche Bankanbindung heißt unterschiedliche Formate.
00:11:25: die müssen wir handeln.
00:11:26: von der erst Natürlich-Technik sehr wichtig bei uns aber im Hintergrund.
00:11:29: Der Kunde selber merkt davor nichts.
00:11:31: Findest du das ein Bankkonto?
00:11:33: Was dort eingerichtet wird?
00:11:35: und letztlich haben wir auch kein großes IT Projekt.
00:11:37: Das hatte ich jetzt ja mehrfach angesprochen.
00:11:39: Und was der Kunde letztendlich machen muss ist dieses Bankkondo, was dort angelegt wurde mit dem Bankkanto und der Bank, die den Unterschied im ERP System und auch im Treasury System, wenn das die Zahlung genutzt wird bekannt zu machen.
00:11:50: Das muss alles angelegt sein.
00:11:52: Und dann habe ich ein zuwürzliches Bankkundo, was ich genauso führe wie jedes andere auch und da bin ich unternehmensseitig damit fertig.
00:12:01: Und was wir machen müssen jetzt eben die Anbindung an die Bank, weil wir auf das Bankkonto auch Zugriff haben.
00:12:06: Die Referenzierung letztlich bereitstellen zu können.
00:12:08: und dann bin ich mit meinem sogenannten IT-Projekt eigentlich schon fertig.
00:12:12: bei vielen Treasuryabteilungen passiert das selbst.
00:12:14: Wir brauchen gar keine IT dafür oder eben sehr limitierte Unterstützung
00:12:18: aus der IT.
00:12:20: Risikomodelle hast du angesprochen.
00:12:21: und dadurch, dass wir mit Refinanzierungspartnern zusammenarbeiten, übrigt sich das ein klein bisschen für uns.
00:12:26: Wir machen auch noch eine Prüfung der Kunden natürlich auf bestimmte Finanzierungsparameter.
00:12:31: Das tun wir auch gemeinsam mit unseren Refinanziehungspartners und von daher wird dann die Seite eben auch abgedeckt.
00:12:39: Automatisierung spielt bei uns gerade eine sehr große Rolle, eben aufgrund der hohen Anzahl an Programmen, die wir haben.
00:12:45: Auch nach Achtzig-Programme wollen ja gefüttert werden mit Transaktionen, die dahinter stehen Und um die müssen wir uns natürlich kümmern.
00:12:50: Da haben wir eine sehr hohe Expertise mittlerweile aufgebaut, professionelle Routinenprozesse hinterlegt, die das Team dort sehr gut steuern kann.
00:12:59: Letztlich guckt man natürlich auch dass wir einen on-boarding neue Banken aufsetzen von Bankverbindungen und so weiter.
00:13:05: Das steht natürlich dahinter und letztlich versuchen wir auch die Zahlungsverkehrsprozeste zu automatisieren.
00:13:09: soweit das Ganze geht.
00:13:11: aber und es ist mal wichtig, wir automatisierend nicht nur, sondern wir haben noch ein Team dahinter stehen.
00:13:14: Dass man nochmal draufguckt, das ganze überwacht sodass wir sicherstellen können, dass die Zahlung unserer Kunden noch pünktlich und vom auch dahingehend hosehen sollen.
00:13:23: Ist ja das Ziel?
00:13:25: Ihren Zweck erfüllen genau!
00:13:27: Und man kann da nicht alles... händisch machen logischerweise, sondern eben auch was du gesagt hast die Refinanzierung auf den entsprechenden Konten.
00:13:34: das sind da sehr viele möglicherweise sehr viele Bewegungen die man ausgleichen muss.
00:13:38: Genau.
00:13:39: Muss automatisieren.
00:13:40: So ist es.
00:13:40: und letztlich muss man auch gucken wie weit sind die ReFinanzierungspartner dort in der Lage zu automatisiern?
00:13:46: Und dann ist das ein schönes Zusammenspiel zwischen dem beiden Partnern.
00:13:49: und da wir gesagt sind wir schon recht weit in der Automatisierung aber eben mit jemandem der immer noch mal drauf
00:13:55: guckt Das ist jetzt gerade die Finanzierungspartner angesprochen, das braucht auch die Investorenseite.
00:14:01: Diese Forderung je, man muss das Geld zur Verfügung stellen, die Mittel kommen nicht einfach aus dem Nichts, ihr seid ja nicht eine Zentralbank oder so, die Geld schöpft, dementsprechend steckt sie... Es ist die Frage, wer steckt auf der Kapitalseite hinter diesen Programmen.
00:14:18: Wie entwickelt sich diese Nachfrage von institutionellen Investoren?
00:14:21: Das ist ja eigentlich eine eigene Assert-Klasse oder was man da finanziert und vielleicht kannst du auch noch auf das aktuelle Zinsumfeld eingehen.
00:14:31: Ja sehr gern!
00:14:32: Also Referenzierungspartner sind für uns eben die Partner, die das Geld bereitstellen wenn wir Wenn wir die Programme fahren für unsere Kunden, das sind der Regeln des internationalen Bankens, die wir dort als Partner haben.
00:14:42: Aber auch Dritte, die die Refination übernehmen.
00:14:45: Was wir da feststellen ist... Wir haben verschiedene Regionen, welche wir bedienen und es ist am Anfang ja auch gesagt für welchen Bereich ich verantwortlich bin.
00:14:52: Mein Kollege Ralf Kästen ist für weitere Bereiche zuständig innerhalb Europas, auch Richtung Amerika Und was wir da sehen, ist dass unsere Refinanzierungspartner in genau den Regionen, indem wir auch unterwegs sind und in denen wir wachsen wollen genauso ambitionierte Ziele haben wie wir auch.
00:15:08: Das kommt uns natürlich sehr, sehr zugute weil wir sehr eng zusammenarbeiten mit unseren Refinanzierungsparten als eine tolle Partnerschaft die es für uns extrem wichtig ist und tragende Solle unseres Geschäftes.
00:15:17: und von daher ist das für uns ein ganz wichtiger Aspekt.
00:15:20: und da freut es uns natürlich, dass die Refinitionspartners gleiche Ziele habe und ähnlich ambitioniert sind wie wir.
00:15:28: Also das sind so Entwicklungen gut zu haben.
00:15:32: Zuerst habe ich die Nachfrage noch angesprochen, wie du sagst man hat die gleichen Ziele.
00:15:37: Die Nachfrage ist da nach Investitionen in diese.
00:15:41: Ja, also was wir in den letzten Monaten gemacht haben im letzten Jahr ist dass wir uns auch neue Regionen angeguckt haben mit denen wir aktiv werden wollen und jetzt mittlerweile auch aktiv sind.
00:15:49: Und was wir da sehen ist das der Bedarf auf Kundenseite auf jeden Fall da ist spielt auch mit der Zinsentwicklung natürlich zusammen.
00:15:56: gleich die Überleitung.
00:15:57: Der momentanen Umfeld was von Steinenzinsen belastet wird und Liquidität wird teurer.
00:16:03: Das heißt auch zur Folge, dass Unternehmen ihre Liquidität vorhalten.
00:16:06: Dass sie letztlich Versuch und Zahlungsziele zu verlängern, das Work in Capital zu optimieren und natürlich auch versuchen externe Kredite zu vermeiden.
00:16:14: Und da genau in dem Bereich laufen mit Zivlogs Pay genau rein und dadurch hat sich dann die Nachfrage entsprechend bei uns erhöht.
00:16:23: Also das Zinsumfeld oder steigende Zinsenkosten für das Wirkencapital, die helfen euch.
00:16:31: Das kann man so zusammenfassen und sagen aber dann wenn Liquidität gebraucht wird und die Unternehmen eben gucken dass sie wirkencapitel optimieren, dass sich versuchen ihre Liquidität zu optimieren.
00:16:41: Das hilft uns weil jetzt wird sich Liquidität bereitstellen ist ganz auch noch flexibel.
00:16:46: Dann ist es ein ganz entscheidender Punkt, dass wir da massiv helfen können.
00:16:50: Der nächste Frage wäre in Richtung Trends.
00:16:54: Wohin geht es beim Working Capital Management?
00:16:57: Wenn du mit Finanzverantwortlich entsprichst, mit Treasury Abteilungen?
00:17:01: also was beschäftigt die Unternehmen wohl am meisten aktuell?
00:17:04: Was spürst du?
00:17:05: Verlängen sie ihre Zahlungsziele oder geht das eher um eine Verkürzung dieser Zahlungsziele?
00:17:10: Geht es um Visibilität Planungssicherheit?
00:17:13: Also was spürste da?
00:17:15: Und vielleicht kannst du auch noch sagen, wie sich die Liquiditätssituation in der Kundenbasis in den letzten zwölf bis achtzehn Monaten verändert hat.
00:17:24: Also immer zwei Dinge.
00:17:26: Die Gespräche, die wir mit unseren Kunden selbst haben – was ich aber verstärkt sehe ist gerade so bei Veranstaltungen.
00:17:31: Jetzt haben wir gerade das Finanzimposium in Wiesbaden und haben gerade hinter uns eine für Deutschland sehr wichtige Veranstaltung.
00:17:37: Und was sich dort zeigt ist, dass Bereitstellung und Planung von Liquidität ein riesen Schwerpunkt ist bei den Unternehmen.
00:17:42: Dass das Sieben-Eilvater jetzt um möglichst genaues Cash-Vorcasting eine langfristige Liquiditätsvorschau wie es meine Liquiditäterentwicklung... ...und ich sag mal so im normalen Umfeld eines Unternehmens ist ja schon schwer genug.
00:17:54: Dass ich sehen muss wie entwickelt sich meine Liquidität welche Cash Ein- und Cash Ausgänge werde ich haben?
00:17:59: Das wäre schon schwierig genug.
00:18:00: und wenn man sich heute Mal das politische und geopolitische Umfeld anguckt dann macht das ganz ja nicht leichter Gerade was so Richtung Work Capital Optimierung, Liquidity und Demand ein wichtiger Faktor ist.
00:18:13: Wenn ich mir es heute anschaue die Konflikte in Europa oder auch im Nahen Osten natürlich einen Riesen Einfluss auf Warnverfügbarkeit auf Lieferketten, die immer sicher gehalten werden müssen für die Unternehmen aber natürlich auch Preise, die zum Teil sehr volatil sind.
00:18:28: Allein denen den Nullpreis anschaut, die Schwankung die dahinter stehen dann ist das natürlich einen riesen Einfluss, ja nicht nur der Ölpreis an sich sondern auch auf sämtliche Produkte die nachher dahinter stehen.
00:18:37: und darauf müssen Unternehmen reagieren.
00:18:39: Wir müssen gucken wie ist die Marktsituation?
00:18:41: Wie ändern sich die Preise?
00:18:42: was kann ich jetzt tun als Unternehmen selbst?
00:18:44: Ja und die Unternehmen sind schnell und flexibel darauf reagieren.
00:18:48: Was dann dazu kommt das trifft natürlich die Schweiz als exportorientierte Nation genauso wie wir auch Deutschland zum Beispiel.
00:18:54: Ich habe unkalkulierbare Risiken.
00:18:56: wenn ich mir die US-Steuer in Zollpolitik angucke Ist sie ja weder vorhersehbar noch folgt die irgendwie analogik.
00:19:01: Das heißt, die Unternehmen wissen gar nicht was kommt eigentlich jetzt in Kürze auf mich zu.
00:19:04: Was muss ich eigentlich tun?
00:19:05: Wo muss ich reagieren?
00:19:08: und letztlich hat das immer auch Auswirkungen auf die die verketten.
00:19:12: und ich muss dann eben überlegen als unternehmen was tue ich?
00:19:14: jetzt gehe ich über eine hohe Lagerhaltung.
00:19:17: Wie schnell kann ich jetzt eigentlich entscheiden?
00:19:19: Wo habe ich mein Cache, das sich jetzt schnell reagieren kann wenn Preise sich entwickeln, entsprechend entwickeln.
00:19:24: Wenn ich Verfügbarkeiten von Artikeln und Rohstoffen anschaue auch da muss ich wieder flexibel reagieren können.
00:19:30: Und dann habe ich, wenn ich eine hohen Lagehaltung habe vielleicht auch durch die Lieferketten, die dort behindert sind, habe ich einen längeren Cash Conversion Cycle Und letztlich möchte ich mein Lieferantenbasis festigen, damit ich eben sicherstellen kann dass meine Lieferkette vielleicht auch mal nicht unterbrochen wird.
00:19:44: Dass ich Ausweichlieferanten habe die ich dazu nehmen kann.
00:19:47: und letztlich geht es um die Stabilität der Kapitalbasis.
00:19:50: Wenn wir uns das anschauen dann sind wir genau wieder bei Work in Capital Optimierung und bei der Flexibilität in der Liquiditätsbereitstellung.
00:19:57: Das kommt uns da sehr zugute.
00:19:58: als letzten Punkt den Unternehmen momentan versuchen müssen irgendwie zu lösen und das ja geht sehr gut mit unseren Lösungen.
00:20:07: Also die Flexibilität hilft eben sich mit diesem teilweise unberechenbaren Umfeld, sich zu arrangieren.
00:20:17: Dass man flexibel bleiben kann und dass die Lieferkette funktioniert und auch die Lagerhaltung nicht allzu hoch angesetzt werden
00:20:26: muss.
00:20:26: Genau also wir haben es zum Beispiel beim Kaffeepreis haben wir sehr gesehen in den letzten Jahren extrem hoch gegangen ist.
00:20:32: und auch da müssen Unternehmen dann eben schnell reagieren können, verfügbarkeiten bei gewissen Rohstoffen spielen eine Riesenrolle.
00:20:39: Und je flexibler ich dort reagieren kann ohne dass sich gleich in der Kriteraufnahme gehen muss umso schön das das wir unternehmen und um so flexibel werde ich dort.
00:20:48: Dann hast du noch gefragt, wie sich Zahlungsziele entwickeln.
00:20:52: Ja, das
00:20:53: gibt es an Trend!
00:20:55: Bei den Zahlungszielen eigentlich gar nicht so sehr.
00:20:58: Die sehen wir ziemlich stabil und konservativ.
00:21:01: Was wir aber sehen ist jetzt dass die Zahlungsmoral der Unternehmen nicht wirklich besser geworden ist.
00:21:06: Und das mag daran liegen, dass insgesamt die Qualitätssituation der Unternehmen schlechter geworden ist.
00:21:13: und wenn ich eine schlechte Zahlungsmoral habe dann hat das natürlich auch Auswirkungen auf die gesamte Lieferkette, weil es ja vom Endabnehmer bis zum ersten Lieferanten eigentlich geht.
00:21:23: Und die Schweiz steht da ein bisschen besser dar was die Liquiditätssituation angeht als andere Länder in Europa.
00:21:29: aber letztlich versuchen Unternehmen auch da ihre Cash Position zu stabilisieren und Liquidität zu sichern.
00:21:35: und dass wir im Capital Geräter schon stark unter Druck.
00:21:38: Das merken wir, das sehen wir und damit ist die Bereicherung von Liquidität auch an den Unternehmen Riesen Punkt, wie wir es ja vorher auch schon besprochen
00:21:47: hatten.
00:21:48: Und die Lücke, die sich dort für den Unternehmen ergibt, können wir eben mit C-Flux Pay schließen und so hat das Unternehmen ein längeres Zahlungsziel.
00:21:56: Der Lieferant bekommt entweder pünktlich oder sogar frühzeitig sein Geld.
00:22:00: Davon profitieren dann letztlich beide Seiten, weil ich da meine Lieferantenpositionen stärken kann.
00:22:04: Ich habe verlässliche Lieferanden, mit denen ich arbeiten kann.
00:22:14: Okay, also vielen Dank für die Erläuterung der vielen Vorteile eben.
00:22:17: Die Einfachheit der Anbildung.
00:22:20: Es hilft den langfristigen Cashflow-Vorkast zu verbessern.
00:22:26: Du hast gesagt es ist viel kalkulierbar.
00:22:29: Der Cashconversion-Seikel wurde auch angesprochen, der optimiert werden kann mit Eurolösungen.
00:22:34: Mir brennt noch die Frage unter dem Fingernägel ein wenig was dann die Kosten sind?
00:22:41: Natürlich ist allen klar dass die Investoren fairen schädigt werden wollen, ihr braucht auch eine gewisse Deckung eurer Kosten.
00:22:49: Kannst du dazu etwas sagen was aus Unternehmenssicht Kostenkomponenten sind in diesem Setting?
00:22:56: Ja also auf die Komponentin kann ich natürlich eingehen und auf die genauen Zahlen natürlich nicht weil hier das Unternehmen unterschiedlich ist was Ratings angeht, was Bankmargen angeht und so weiter.
00:23:05: Und auch die Volumina der Programme spielen dabei eine Rolle.
00:23:08: Letztlich ersetze ich das, was das Unternehmen an Aufwendung hat aus dem Zinssatz zusammen, aus der Bankmarge und aus der Seaftalk-Marge.
00:23:15: Und dass letztlich das was auf Unternehmen dort dann zukommt.
00:23:21: Also kann man nicht exakt genau sagen macht ja auch Sinn das Ausfallrisiko... wie das Unternehmen ist, anders als Rating.
00:23:30: So haben wir auch unterschiedliche Kapitalkosten aus.
00:23:32: Auch hier kann man nicht generell sagen so und so viel kostet es.
00:23:35: aber es gibt diese drei Komponenten die du erwähnt hast.
00:23:40: Gehen wir weiter zur Skalierung und Internationalisierung.
00:23:44: SIFLOX ist aus Deutschland herausgewachsen hat den Dachraum im Fokus.
00:23:50: Kannst du noch etwas zur geografischen Wachstumstrategie sagen?
00:23:54: Welche Märkte stehen bei euch als nächstes auf der Agenda.
00:23:58: Was gibt es für Herausforderungen, wenn man das über solche Supplygine-Feindesmodelle über Landesgrenzen hinauskalieren möchte?
00:24:07: Was kannst du dazu sagen?
00:24:10: Fokus Deutschland, Österreich und Schweiz sind unsere Kernländer.
00:24:13: Das ist auch das wo wir mit Zivvlogs angefangen haben.
00:24:16: Da haben wir sehr starken Marktpositionen.
00:24:19: Wir sind hier deutlich Marktführer in der Region aber letztlich verstehen wir uns als mindestens europäischer Player und haben starke Präsenzen im UK und seit den Bindelux auch in den Nordics.
00:24:32: Und wir sehen weitere Wachstumsmärkte die wir momentan analysieren, wo Renteilen schon aktiv sind Und da wird das mit Sicherheit noch weitergehen.
00:24:41: Wenn du jetzt ansprichst, was sind eigentlich Herausforderungen, wenn ich in so einen Markt reingehe?
00:24:44: Dann muss man natürlich das, was andere Unternehmen auch haben.
00:24:47: Das sind kulturelle Dinge, das sind sprachliche Aspekte die man berücksichtigen muss.
00:24:51: Ich muss dir richtige Kundenansprache finden, die von Land zu Land unterschiedlichen Mentalitäten sind anders und was bei uns zusätzlich eine Rolle spielt ist natürlich die Anbindung der Refinanzierungspartner.
00:25:02: Die müssen wir technisch anbinden um Zugang zu den Bankkonten zu bekommen.
00:25:06: Das kann mal unterschiedlich sein, das ist eine technische Herausforderung die wir hier haben.
00:25:09: Aber letztlich haben wir auch da starke Refinanzierungspartner mit denen wir zusammenarbeiten aus uns das Leben natürlich deutlich leichter macht wenn man eine sehr starke Verbindung hat zum Refinanzierungspartner also ein bisschen leichter miteinander zu reden und auch zu schauen wie man es ganze angebunden bekommt.
00:25:24: von daher sind wir da sehr zuversichtlich dass wir das alles gut durch die Bühne kriegen für unsere Kunden und neue Lösungen sind bei uns in der Pipeline.
00:25:33: dazu aber an erst später mehr.
00:25:38: Wir sind gespannt wie es weitergeht, dennoch frage ich nach der Zukunft vielleicht auch etwas visionär.
00:25:45: wenn du dir diese Supply Chain Finance in fünf bis zehn Jahren vorstellst welche Rolle spielen dann Embedded Finance KI und diese viel beschworene Plattform Ökonomie?
00:25:59: wo siehst Du SIFLOX in diesem Bild?
00:26:02: Ich glaube, das Bild könnte man sehr weit spinnen.
00:26:05: Wenn wir uns auf ein paar Punkte konzentrieren, dann hilft es sicherlich.
00:26:10: Was wir sehen ist auf der einen Seite die flexible Nutzung von Liquidität.
00:26:16: Das wird noch viel stärker in den Vordergrund rücken und es wird Finanzservices geben wie z.B.
00:26:21: C-Flocks, die bei einem Zerrungsverkehrsprozess dort komplett eingebettet und völlig im Hintergrund laufen.
00:26:27: Und wenn man das noch ein bisschen weiter spinnt, dann könnte man auch darüber nachdenken ob Finanzdienstleistungen auch komplett eingebettet werden in ERP oder Treasury Management Systeme.
00:26:37: Und da kann ich mir vorstellen, dass vielleicht ZIFLOX mit irgendeiner Lösung wie auch immer geahnt der in Zukunft Teil eines Produktes wird was ja nicht schlimm wäre und noch wieder eine Chance wäre.
00:26:47: Was wir noch sehen ist eine Verknüpfung oder sehr enge Verknüpfung zwischen der Liquiditätssteuerung und den ausgehenden Zahlungen.
00:26:54: also Harmonisierung von cashlos ist so ein Schlagwort.
00:27:00: Da könnte es natürlich soweit gehen, dass sich die Zahlung nach der Liquiditätsplanung gerichtet und nicht umgekehrt.
00:27:05: Und da glauben wir, dass da die Zahlungen sehr viel flexibler werden je nach Anlass auch gerichtet nach der Planung, Nachliegigkeitsüberschuss oder Bedarf den das Unternehmen ermittelt und dann wird die Liquidität wenn ich sie im Unternehmen benötige eben sehr kurzfristig bereitgestellt, dass ich sehr flexibel agieren kann und reagieren kann auf die die Parameter, die wir vorher schon mal gesprochen hatten.
00:27:29: großer Wurf werden und da wird sich viel tun auf dem Gebiet.
00:27:33: KI ist natürlich ein sehr großes Feld, was du da ansprichst.
00:27:36: Da kann ich mir verschiedenste Dinge vorstellen aber auch da kann man jetzt natürlich mal darüber nachdenken.
00:27:41: also wenn Treasury Management-Ambienter schon KI Modelle haben um Liquidität voraus zu schauen warum soll dann nicht auch eine KI bestimmen wie gezahlt wird?
00:27:51: Und auch welche Finanzdienstleichte ich vielleicht im Hintergrund nutzen möchte kann ja sein, dass man das miteinander verbindet.
00:27:57: Dass ich einfach sage okay wo habe jetzt den höchsten Mehrwert für meine Unternehmen?
00:28:00: Welchen Finanz-Service möchte ich mit einbetten?
00:28:03: Welche Nutzen sehe ich?
00:28:04: Wenn ich die eigene Qualität nutze, nehme ich lieber einen Kredit auf und nutze ich einen C-Flockz-Pay.
00:28:09: Welche Auswirkungen hat das auf Sconto oder was resultiert daraus eigentlich zum Beispiel für meine Bilanz?
00:28:13: Das ist eine KI, das letztlich darstellen kann, halbautomatisch noch dem Unternehmen die Wahl lässt, was möchte ich jetzt tun?
00:28:22: oder auch anhand von verschiedenen Parametern selbst entscheiden kann.
00:28:24: Was sind die Kosten?
00:28:25: Welches Modell ist das Beste, welche Finanzlösung nehme ich mit dem Hintergrund?
00:28:29: und wenn man in Richtung Supply Chain Finance noch weiter denkt dann könnte man KI auch nutzen für verschiedene Berechnungs- und Risikomodelle wo weitere Parameter einfließen seien es jetzt zu erwartende Rohstoffpreise Energiepreise verfügbarkeit von Waren von Rohstoffen geopolitische Rieselfaktoren die dort eine Rolle spielen können Aber auch letztlich Frachtraten, Lieferzeiten.
00:28:51: Wenn ich sowas dort mit einfließen lasse und eine KI sortiert das Ganze und sagt mir was ist jetzt der beste Weg wie ich meine Zahlung auslösen sollte?
00:28:59: Mit welchem Finanzienstleister im Hintergrund?
00:29:02: dann ist man glaube ich in der Automatisierung schon sehr weit und da würde die KI dann eben das ganze einmal analysieren aufbereiten und vielleicht sogar selbstständig Entscheidungen treffen.
00:29:12: Genau, also da spricht man ja heute auch viel über Agenten oder Agentik AI KI die autonom handeln kann und das kann ich mir jetzt so wie du geschildert hast hier bildhaft vorstellen dass man auf die Bedürfnisse des Unternehmens Rücksicht nimmt.
00:29:27: Wann habe ich welche Liquidität?
00:29:29: Man zahle ich über welchen Kanal, welche Rechnung gewisse Optimierung verknüpft mit einem ERP oder einem TMS optimiert ausgelöst werden.
00:29:39: Also das ist für mich ein plastisches Bild, typischerweise braucht es dann doch noch den Jumen in der Loop meistens...
00:29:47: Ich wollte es gerade sagen, meistens ist da doch der Finanzbereich ein bisschen konservativer was auch gut und richtig ist?
00:29:53: Genau also nach dem Prüfen des Auge darauf zu behalten und nicht einfach die Maschine machen lassen.
00:29:59: ich denke dass das ist ein sehr gutes Zukunftsbild.
00:30:03: Ja.
00:30:04: Schauen wir in fünf bis zehn Jahren mal drauf, wie gut die Prognose war?
00:30:07: Genau!
00:30:08: Für Sie Volkselbert bin ich aber da sehr entspannt und sie uns extrem gut positioniert mit dem was wir gerade so tun und die Resonanz aus unserem Kundenumfeld ist auch entsprechend
00:30:17: gut.
00:30:18: Ja genau also eben nach der Verknüpfung mit RPTMS scheint es sehr gut zu funktionieren.
00:30:25: ja das muss man deutlich sagen.
00:30:27: und wie gesagt wir sehen uns immer noch ein als einzuletztes Zahlungskonto was genutzt werden kann Gerade wenn ich in der Liquiditätsplanung feststelle, dass ich eine Überdeckung habe oder eher eine Unterdeckungen.
00:30:38: Dann können Sie Flox Pay da sehr schnell reinspringen und dann mehr wird im Unternehmen schaffen.
00:30:43: Sehr gut!
00:30:44: Matthias, herzlichen Dank.
00:30:45: das war ein aufklustreiches und vielschichtiges Gespräch.
00:30:51: Meines Rachens hast du jetzt wirklich einen ganz konkreten Einblick gegeben, wie moderne Supply Chain Finance funktionieren kann.
00:30:57: Wo die Plattform Ökonomie Fahrt aufnimmt und warum Working Capital nicht mehr nur ein Thema für den CFO sondern wenn wir das so betrachten wie auch in der Zukunftsvision geschildert ist es ein Thema dafür dass gesamte Unternehmen sind was mich auch beeindruckt.
00:31:14: Ihr zeigt, dass eben Innovation in der Finanzbranche nicht zwingend von großen Bankhäusern kommen muss sondern das spezialisierte FinTechs mit klarem Fokus regulatorische Verankerung und technologischen Vorsprung echten Mirwert schaffen können.
00:31:28: Sei es für Mittelständler oder eben für große Unternehmen.
00:31:32: da lohnt sich diese Entwicklung wirklich genau zu beobachten und zu prüfen was passt.
00:31:36: für mich kann ich davon profitieren auch zu welchen Konditionen uns das dann einsetzen.
00:31:43: Also nochmal herzlichen Dank Matthias, für eine Zeit.
00:31:46: Für alle Zuhörerinnen und Zuhöre wenn ihr mehr über Seaflocks erfahren möchtet findet ihr viel Informationen auf der Webseite seaflocks.com.
00:31:54: Wer Matthias persönlich erreichen möchte ist auf LinkedIn aktiv.
00:31:58: einfach nach Matthias E-Mail suchen oder sonst wäre auch ein Teilnamen am SwissTashery Summit zu empfehlen.
00:32:08: dort ist Seaflogs ebenfalls vertreten mit verschiedenen Personen, was mich sehr freut.
00:32:15: Ansonsten abonniert bitte IFZ Talking Finance auf eurer bevorzugten Podcastplattform.
00:32:21: empfehlt uns weiter und genau wie gute Work&Capt-Lösung sollten auch gute Finanzgespräche hoffentlich möglichst weit zirkulieren.
00:32:31: also ich freue mich dann auf die nächste Folge von IFZ Talking Finance.
00:32:35: bis dahin.
00:32:36: Gewaltige Dank!
00:32:41: Schönen Tag.