IFZ Talking Finance

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00:00:08: Es freut mich sehr, heute Christina Schmidt und Tatiana Schäfer bei uns begrüßen zu dürfen.

00:00:14: Christina Schmidt ist Senior Director Group Treasury bei MCM Worldwide und verfügt über langjährige internationale Erfahrung im Aufbau und in der Transformation zentraler Treasury-Organisationen in globaltätigen Unternehmen.

00:00:28: Nachdem sie vorher in der Bankenwelt in die Berufstätigkeit gestartet ist und sich dort auf das Cash Management spezialisierte Heute verantwortet sie bei MCM Worldwide unter anderem internationales Cash-Management, Finanzierungsstrukturen, FX und Risikomanagement sowie die Implementierung moderner Treasury Management Systeme.

00:00:49: Und gehört damit zu den prägenen Treasury Persönlichkeiten in der Schweizer Unternehmenslandschaft.

00:00:55: Darüber hinaus engagiert Sie sich als Vorstandsmitglied beim Swiss Act der Schweizer Vereinigung, der Corporate Treasurers die sich für die Förderung des Berufsstandes und den fachlichen Austausch in der Treasury Community einsetzt.

00:01:10: Herzlich willkommen Christina!

00:01:11: Ja herzlichen

00:01:12: Dank Thomas.

00:01:13: herzlich willkommen für die freundliche oder wertschätzende Einleitung.

00:01:18: ich freue

00:01:18: mich sehr hier zu sein.

00:01:20: Dann komme ich kenne zu unserem zweiten Gast.

00:01:22: Tatiana Schäfer ist Global Hair Treasury and Payments und Managing Director Senior Advisor bei der Bank Julius Baer in Zürich, und verantwortet dort das weltweite Treasury- und Zahlungsverkehrsgeschäft der Bank.

00:01:35: Zuvor war sie bei mehreren Corporates im Treasury tätig und hat unter anderem Regional Treasury Centers aufgebaut und Treasury Management Systeme implementiert.

00:01:45: Danach waren sie rund zehn Jahre bei KPMG in beratender Tätigkeit als Director und Global Trash Solutions Lead tätig, und kennt damit sowohl die Corporate-Trash Perspektive also auch die Sicht der Bankenseite aus eigener Erfahrung.

00:02:00: Mit ihrer ausgewiesen Expertise im Corporate Trash Lead, Zahlungsverkehr und FX Management sowie ihrem vielfältigen Engagement in Meiterbindungsprogrammen unter anderem macht bei uns an der HSLU sind Christina und Tatjana einmal mehr, zwei ideale Gesprächspartnerinnen.

00:02:16: Wenn es darum geht Praxis- und akademische Weiterbildung zusammenzubringen.

00:02:20: Also herzlich willkommen auch Tatjanna.

00:02:23: Danke dir Thomas!

00:02:24: Auch ich freue mich sehr heute dabei zu sein Und bin gespannt auf die spannende Diskussion, die wir gleich führen werden.

00:02:31: Ja also Ich finde es nur schon spannend auch eure Hintergründe zu kennen, zu sehen.

00:02:35: Das führt mich gerade zur ersten Frage Wie seid ihr ins Treasury gekommen?

00:02:41: Erzähl doch noch etwas mehr über eure berufliche Laufbahn.

00:02:44: Christina, möchtest du gerade beginnen?

00:02:47: Ja sehr gerne!

00:02:48: Also ich war ursprünglich mal zehn Jahre bei der amerikanischen Citibank in Frankfurt beschäftigt und habe mich dort eigentlich im Laufe der Jahre zur Relationship Managerin wie soll ich sagen hochgearbeitet und mich auf Internationales Cash Management spezialisiert.

00:03:06: In dieser Funktion wurde ich damals von einem Kunden, vom CFO von einem weltweit international geführten Unternehmen angesprochen.

00:03:13: Ob ich Interesse hätte mit ihm gemeinsam ein Treasury Center in Form einer Innenhausbank in Wien aufzubauen.

00:03:20: Damals war dieses Unternehmen vollständig privat geführt und umfasste rund siebzig Tochtergesellschaften.

00:03:27: Und die Finanz- und Treasuryprozesse waren damals weitgehend dezentral organisiert, und stützten sich eigentlich im Wesentlichen auf den jeweiligen lokalen Buchhaltungen ab.

00:03:39: Das war der Grundstein – ich habe mich dann dafür entschieden, den Wechseln durchzuführen!

00:03:43: Den Wechsel auf die Corporate Seite, das ist mittlerweile was zwanzig Jahre her war eine ganz außerordentliche, spannende und prängende Zeit.

00:03:52: Und ich hatte die Gelegenheit viele Strukturen aufzubauen, Prozesse aktiv mitzugestalten.

00:03:57: Und jetzt heute zum heutigen Zeitpunkt baue ich eigentlich mit MCM zum vierten Mal eine zentrale Steuer der Trägeri-Organisation auf und seit Mai im Jahr zwanzig.

00:04:10: Es macht mir noch genauso viel Spaß wie damals.

00:04:13: Ja gut!

00:04:14: Vielen Dank!

00:04:14: Spannender Wechsel aus der Bankenwelt in die Corporate-Welt, und ich glaube Tatiana bei dir ist es eigentlich gerade umgekehrt.

00:04:22: Mit einer Zwischenstation oder?

00:04:25: Genau genau das ist richtig!

00:04:26: Ich habe quasi erst in der Corporate Welt angefangen.

00:04:28: damals auch beim globalen Unternehmen mit Hauptsitz damals in Deutschland, hab' ich in der Zentrale angefangen, Split zwischen FX-Fandler und dann im Frontoffice verantwortlich für Tochtergesellschaften, also auch da eine Einführung von Cash Pools FX Hatching Strategie.

00:04:46: Wir haben damals auch ein globales Treasury Management System implementiert was mich dann noch nach New York führte wo ich das Ganze dann für das Regional Hub aufbauen durfte hab dann einen kurzen Abstecher zu einem japanischen Unternehmen gemacht bevor ich dann zehn Jahre in der Beratung war Da unter anderem dann auch einen Abstand nach Asien.

00:05:07: Aufgrund von meiner vorigen Erfahrung bei dem japanischen Unternehmen war ich dann sechs Jahre in China, um genau zu sein in Hongkong habe dort das asiatische Treschri-Hapfel für KPMG geleitet bin danach eine globale Rolle was mich auch in die Schweiz geführt hatte und jetzt seit ungefähr anderthalb Jahren bei Julius Baer quasi der aktuellen nun Rolle sozusagen dann von Corporate über Conciting auf, auf die Banking-Seite gewechselt.

00:05:36: So dass ich jetzt wirklich so die dreihundertsechzig Grad View habe was super spannend ist um dann eben auch zu sehen vielleicht kommen wir nachher noch kurz darauf zu sprechen wo sind Parallelen Wo sind aber auch Unterschiede, gerade wenn wir dann Richtung Regulierung und so weiter sprechen?

00:05:49: Wo ich jetzt dann auch meine damaligen Banker ein Stück weit besser verstehen kann.

00:05:53: Ja da hat man das Leben eines Kopretröschers in der Stelle dann doch einfacher.

00:05:58: Okay ja darauf auf die Unterschiede möchten wir gerne noch eingehen oder ihr habt beide wie gesagt, hintergründ und wechselgemacht.

00:06:05: Ich glaube was unsere Zuhörerinnen und Zuhören noch interessiert Christina ist die Anschlussfrage Was ist MCM Worldwide für ein Unternehmen?

00:06:13: Was kann man sich da vorstellen?

00:06:14: Und was beschäftigt dich dort in Treasury aktuell?

00:06:18: Ja MCM ist ein international tätiges Unternehmen der Fashion-Industrie.

00:06:24: Wir haben aktuell vierhundert Vier Stores in über vierzig Ländern mit rund tausend zweihundert Mitarbeitern.

00:06:30: Das Unternehmen befindet sich auch zu hundert Prozent in privater Hand, wird von der Inhaberin Sunju Kim geprägt und geführt.

00:06:38: Frau Kim hat koreanische Wurzeln, lebt aber in der Schweiz.

00:06:43: Und ja, auch bei MCM habe ich die Möglichkeit des Corporate Treasury von Grund auf neu aufzubauen.

00:06:49: Strategisch zu gestalten und der gesamte Fokus lag eigentlich die letzten drei Jahre darauf auch mit der Implementierung von Cash pools erstmal das Fundament zu bauen Die Strukturierungen in der Company Finanzierung Das gesamte Optimierung vom Asset Management im Rahmen einer neuen definierten Bankenstrategie.

00:07:08: Also Unternehmen gehen heute immer mehr dazu über.

00:07:12: umso weniger Banken, um so besser.

00:07:14: Wir hatten damals auch über zweihundertvierzig Bankkonten weltweit was wirklich eine Herausforderung ist vor allem wenn man neu startet.

00:07:21: oder.

00:07:22: wir haben also wirklich eine Bankenstrategie festgelegt und wir haben Treasury Management System eingeführt.

00:07:28: Wir haben natürlich Zinsoptimierungen gemacht, wir haben sämtliche finanzielle Transaktionen beleuchtet, analysiert geschaut ob es die noch braucht und auch hier wirklich eine Effizienzsteigerung hingelegt in Form von Zinserträgen, von Wirtschaftlichkeit und Optimierung.

00:07:46: dann natürlich die umfassende Transparenz geschaffen.

00:07:49: Dass wir unsere Bankkonten, unsere Fremdwährungsposition sehen auch die tägliche Abholung unserer Kontoauszüge weltweit steht heute.

00:07:57: also Wir sind heute wirklich in der Lage auf Knopfdruck zu sehen In welchem Land?

00:08:04: Auf welchem Bankkonto bei welcher Bank in welcher Fremddwerbung wir heute über unsere Liquidität verfügen Und wir sind jetzt praktisch schon in der nächsten Phase der Implementierung, indem dass wir eigentlich den gesamten Zahlungsverkehr zentralisieren.

00:08:18: In Form von Host-to-host Connectivities und Bankverbindungen in die jeweiligen Länder.

00:08:24: Wir haben Europa komplett abgeschlossen USA abgeschlossen.

00:08:27: Wir sind jetzt gerade bei China und Dubai angelangt.

00:08:31: also das läuft alles über unser Zentral gesteuertes Treasury Management System.

00:08:36: und du siehst Thomas hier Das ist die Basis.

00:08:39: Fundament und parallel dazu arbeiten wir jetzt an einem währungsbasierten Cashflow-Vorcast, der dann auch die Basis bildet um die Fremdwährungsabsicherung strategisch noch draufzusetzen praktisch.

00:08:55: Also das Trinzieren fassend was du bereit gemacht hast in den eineinhalb Jahren wirklich faszinierend zeigt auch ganz viele Nutzenpotenziale eines Corporate Treasuries auf, wenn ich das aufgreifen darf oder wenn man sieht wo du überall oder ihr als Treasury nutzen generiert mit der Zinsoptimierung.

00:09:15: Mit den Cash-Pos, mit der Transparenzuntersteuerung, das finde ich extrem spannend und auch entsprechend wichtig für das Unternehmen dass man ins Treasury investiert.

00:09:27: Ja und wir haben auch vielleicht noch ergänzend über hundert Bankkonten abgebaut, also das ist natürlich auch noch wichtig.

00:09:33: Ich bin jetzt nicht auf die Kosten eingegangen aber wir haben wirklich einen großen Mehrwert geschaffen und ich sage immer meine Zielsetzung ist immer so ein bisschen dass das Treasury sich selber finanziert mit dem was wir einsparen, was wir für das Unternehmen einspauen in den verschiedenen Bereichen und das ist heutzutage wirklich signifikant.

00:09:55: Ja, also ich würde sagen oft nicht nur selber finanziert sondern eigentlich mehr wert generiert.

00:10:00: Absolut.

00:10:02: Wo du sagst eben mit hundert Bankkonten die du auch nicht anbinden musst und mit dem Themes viel effizienter bist.

00:10:09: Ich glaube da stirbt der Mann einen großen Nutzen ist klar so.

00:10:15: Tatjana wenn ich zu dir noch eine Folge Frage stellen dürfte eben du bist nach langjährig Beratungstätigkeit nun bei Julius Berras Global Head Trash in Payments tätig, was beschäftigt dich gerade am meisten?

00:10:29: Wo seid ihr dran?

00:10:31: Woran wir gerade arbeiten ist die Weiterentwicklung von Trash Operations und Payments von quasi der gesamten Infrastruktur.

00:10:39: Und das natürlich unter Berücksichtigung von Digitalisierung, regulatorischen Anforderungen, was ich vorher schon mal kurz angetönt hatte.

00:10:47: Und natürlich den steigen Erwartungen unserer internen aber auch externen Stakeholder.

00:10:53: wenn es Richtung Vierundzwanzig Sieben Payments geht.

00:10:56: Wie stelle ich mich da auf, was fordern unsere Kunden?

00:11:00: Was ist aber dann auch auf Backend quasi in dem Maschinenraum die Systeme, die dementsprechend aufgestellt werden müssen?

00:11:09: Auf der anderen Seite hat man natürlich dann auch die Aufgabe, die Prozesse effizienter zu gestalten, widerstandsfähiger zu etablieren gegen bestimmte Risiken wie eine payment fraudsaberrisik und so weiter.

00:11:19: also wirklich so diese Verbindung zwischen einmal der operativen Umsetzung und dann genau, der strategischen Planung.

00:11:27: Gerade wenn man überlegt ein Kernbankensystem zu ersetzen und das auf quasi den neuen Standard mit ISO-Zweinzehnzwanzig zubringen.

00:11:35: Das ist wie ich vergleiche dass immer man hat quasi eine Operation am offenen Herzen ja und dann wenn man ihn quasi dem Patient wieder schließt hofft man, dass er noch atmet.

00:11:44: und um da genau die Atmung wieder herzustellen müssen wir eben gucken, dass alle Schritte ento ent eingehalten werden.

00:11:50: Und dadurch, dass Payments in meinem Bereich eine kritische Funktion ist sind wir natürlich dann, sag ich mal Tag der Zeit ganz vorne dabei.

00:11:58: Das ist das was uns gerade wirklich auf den Zehenspitzen hält neben da natürlich regulatorischen Themen wie zum Beispiel Instant Payments als was wir in Europa vergangenen Jahres schon implementiert hatten auch auf sepa Inst-Ebene.

00:12:10: quasi haben wir jetzt in der Schweiz mit dem SIG Fünf Release Schweizer Franken quasi Instant Payment und Genau, neben diversen anderen Themen von Intradaydiquidity vielleicht kommen wir da noch mal zu sprechen.

00:12:25: Weil das ist dann natürlich auch was wo man sagt okay auf der einen Seite möchte ich mich technologisch weiterentwickeln und auf der anderen Seite muss sich schauen was fordert der Regulator?

00:12:34: Und wo es denn quasi der sweet spot indem ich mich als als treasury und payments operations dann aufstelle oder dann auch in Summe als Banker.

00:12:44: Sehr spannend auch extrem umfassend, was du alles bereits gemacht hast oder wo ihr dran seid.

00:12:51: Ist sehr spannend.

00:12:52: und nächste Frage wieder an beide!

00:12:56: Ich würde jetzt bei dir bleiben Tatjana, was fasziniert euch an dieser täglichen Arbeit?

00:13:02: An der Weiterentwicklung immer wieder nach eben die ganzen Systeme zu aktualisieren und dran zu bleiben

00:13:11: Was mich fasziniert und was mich auch damals ins Treasury gebracht hat, zu dem Punkt den du gerade angetönt hattest.

00:13:18: Es gibt ja Controlling Accounting und Treasury als drei Bereiche.

00:13:22: Und wenn eine Buchung nicht glücklich gebucht wurde dann kann man quasi einen Reverse Booking machen.

00:13:28: aber wenn ich merke okay nicht mehr genügend Liquidität, dann habe ich vielleicht noch zwölf, vierundzwanzig, dreißig Stunden gerade wenn wir über eine kritische Funktion im Bereich Payments sprechen.

00:13:38: Bevor Ich als Unternehmen oder als Bank in eine gewisse Notlage gerate.

00:13:44: und das heißt Wir sind wirklich so der Maschinenraum des Herz eines Unternehmens oder einer Bank.

00:13:49: Das finde ich an einem Treasury eben super spannend.

00:13:52: Und gerade auch in der jetzigen Zeit mit Technologie also hat man wirklich so den sweet spot.

00:13:56: Ich glaube, auch als ich im Corporate war, Tragedy ist nie eine Funktion die überstafft ist.

00:14:00: Also man hat eher zu wenig als zu viel Resources das heißt muss die Technologie nutzen.

00:14:06: auf was Christina von angesprochen hat im Bereich Liquiditätsplanung was wir jetzt auch im Intraday-Bereich aufzusetzen sind.

00:14:12: Das heißt da bin ich einfach angewiesen um zu schauen welche Informationen habe ich dann gerade auch von meinen externen counterparts und von den Banken die die Information rein füttern intern.

00:14:21: Dann wirklich dieser Sweetspot zu finden zwischen Ressourcen und Technologie.

00:14:26: Und das ist jetzt auch, was wir jetzt sehen mit den entsprechenden AI-Use Cases.

00:14:31: Ich glaube, da bewegen wir uns einfach an immer schnellerem Tempo.

00:14:34: Das wird besonders dann auch in meinem Bereich deutlich.

00:14:40: Also wenn ich zusammenfassen möchte oder versuche, ist es dass dich schon die Technologie selber auch fasziniert an der ganzen Tätigkeit?

00:14:51: Genau!

00:14:52: Technologie und dann natürlich auch die Strategie, dass man wirklich das auch mitdefinieren kann.

00:14:56: Wie sieht es Ganze in drei fünf Jahren aus?

00:15:00: Ja, je nachdem von welchem Land man da spricht gibt's dann unterschiedlich lange oder kurze Zeit Horizonte, nach denen man nicht von muss.

00:15:09: Christina, wie sieht es bei dir aus?

00:15:11: Was zieht dich am Morgen aus dem Bett und bringt uns püro motivierter Arbeit

00:15:16: zu gehen.

00:15:17: Ich glaube das ist exakt die interessante Schnittstelle zwischen einer Bank und einem internationalen Unternehmen.

00:15:23: was jetzt Tatjana gesagt hat also auch bei mir Der strategische Aufbau, was mich extrem fasziniert und auch mir sehr viel Freude bereitet ist einfach der strategische aufbau.

00:15:35: Und vor allem das Treasury nachhaltig weiter zu entwickeln.

00:15:39: Was natürlich für mich besonders motivierend ist, ist auch der direkte Beitrag zur Sicherheit für das Unternehmen hier.

00:15:47: Man sagt ja heute es ist in Bezug auf Fraud und Betrug also nicht nur ob oder ob nicht, sondern es ist nur die Frage wann ein Unternehmen gehackt wird.

00:15:58: Und ich habe das auch in meiner langjährigen Berufserfahrung selber schon miterlebt dass uns ganze Produktionsstätten stillgelegt worden sind aufgrund von Front.

00:16:08: und was mich natürlich jetzt auch motiviert ist hier einen direkten Beitrag zur Sicherheit zu leisten für das Unternehmen Effizienz zu steigern und auch die Entscheidungsfähigkeit von einem Unternehmen wirklich den added value zu bringen zu unterstützen.

00:16:24: und auch diese Kombination zwischen analytischer Präzession, Zusammenarbeit in der Möglichkeit wirklich internationale Strukturen zu schaffen die langfristig Bestand haben.

00:16:36: Und ich glaube diese Mischung aus Strategie Umsetzung mit sichtbaren Mehrwert macht eigentlich meine Arbeit im Treasury extrem faszinierend und auch spannend.

00:16:46: Und wenn ich jetzt überlege, viele Jahre zurück das Berufsbild hat sich sehr verändert.

00:16:50: wir kommen dann später noch drauf aber auch dass ist eigentlich sehr schön weil ich sage in der Stilstand ist rückschritt und ich erlebe das als sehr motivierend dass wir immer wieder eine neue Herausforderung auf wie Tatjana sagt Neue Formate.

00:17:07: Wir müssen online bleiben, wir müssen aktuell bleiben wir brauchen eine enge zusammenarbeiten mit unseren Banken Wir brauchen diese Unterstützung und Kooperation.

00:17:16: Und wenn ich dann höre und sehe, wie Tatjana das sagt – dass sie auch sehr auf Sicherheit, auf Nachhaltigkeit, auf Schnittstellen drauf ausgelegt sind, die wirklich im Griff zu haben und weiterzuentwickeln, dann gibt mir das als Internationales Unternehmen oder als Crew-Treasure verantwortlich für ein internationales Unternehmen gutes

00:17:38: Gefühl.".

00:17:40: Ja, sehr, sehr spannend.

00:17:42: Genau eben das sind auch so hoch komplexe Themen aber sicher erfreulich und auch befriedigend zu sehen wenn man etwas aufgebaut hat oder wie das aus deinem Werdegang vorhin auch herausgekommen ist eigentlich mehr oder weniger auf den grünen Wiese anfangen um diese Themen zur Erarbeiten aufzubauen etwas das bleibt und dann einen wertvollen Beitrag zum Unternehmen zu leisten.

00:18:03: ich glaube dass leuchtet es sehr gut ein Gut, jetzt würde ich gerne diese Unterschiede aufgreifen die wir auch schon angeschnitten haben zwischen Treasury Management bei einer Bank und dem eines Nichtfinanzunternehmens.

00:18:26: Tatiana.

00:18:27: Du hast eigentlich schon das Thema Regulierung vorhin genannt.

00:18:33: kannst du noch mehr dazu sagen?

00:18:35: Genau, auf der einen Seite haben wir Regulierung.

00:18:38: Wir haben es gibt die jährlichen z.B.

00:18:40: Zwiftzig in je nachdem, in welchem Land wir sind seepare dieses, ja?

00:18:44: Die immer kommen.

00:18:45: dann haben wir die entsprechenden Regulatoren zum Beispiel in der Schweiz, die FINMA in Singapro-MAS und die EZB uns weiter.

00:18:52: also dass man die entsprechende Counterpartys hat die natürlichen viel höheren Druck oder auch einen Durchschlagsvermögen auf die Banken haben anstatt auf die Unternehmen, weil natürlich das dann regulierte Finanzinstitute sind.

00:19:05: Das ist das eine.

00:19:06: und dann aber auch wenn wir schauen wie sieht das Treasury in Summe aus?

00:19:12: dadurch dass quasi bei der Bank das Geld der Rohstoff ist ja also das ist ja quasi dann unser Produkt währenddessen zum Beispiel bei MCM ne ganz andere Produktion.

00:19:20: es heißt werden Produkte hergestellt ne Taschen und so weiter.

00:19:26: Da geht es dann eher darum, dass man sagt okay ich als Treasury muss die Risiken im Griff haben.

00:19:31: Ich muss für Sicherheit was Christina auch angesprochen hat zur Verfügung stellen und im Bankentraschere ist das so, dass das Treasury zum Erdrag der Bank quasi beitragen kann.

00:19:42: Das heißt bei einem Corporate geht's prima um Sicherheit- und Liquiditätsgewehrleistung und bei uns dann eben um Ertragsoptimierung durch z.B.

00:19:49: Anlagepolitik, Zinsrisikostörungen, Kapitalanokation innerhalb eben definierten regulatorischen Vorgaben wie zum Beispiel Basel III, Basel IV.

00:19:59: Da sehe ich in der Komplexität einen eindeutigen Unterschied.

00:20:03: Das heißt im Korb ist es auch komplex aber von der Natur her einfacher als wir das auf der Bankenseite haben weil natürlich da die Anzahl an Transaktionen viel viel höher sind.

00:20:14: Wir sprechen hier täglich je nachdem von welcher Bank wieder reden von mehreren Millionen Transaktion und dann enge Vorgabe zur Eigenkapitalnutzung aufgrund der Regulatorrückdichte.

00:20:25: Das heißt auch hier, wenn man zum Beispiel jetzt überlegt was Christine angesprochen hat, ja ich mache jetzt ein Cashpool.

00:20:29: innerhalb des Koppels muss sich schauen okay wie sieht das aus?

00:20:31: Auf Länderebene kann ich das physisch poolen Ja oder Nein.

00:20:34: Auf Bankenebene habe ich dann eben die Anforderungen innerhalb von welcher.

00:20:40: keep your eyes bei meinem Balance Sheet Management muss ich mich bewegen bevor ich dann bestimmte regulatorische Preaches habe.

00:20:50: Gut, für ein Corporate-Trescher das gleich noch.

00:20:52: zur Ergänzung ist es natürlich auch so.

00:20:53: du kannst als Corporate Trescher gar nicht mit jeder Bank arbeiten.

00:20:57: oder wir haben natürlich auch in unsere Bankenstrategie Banken wie jetzt Tatiana sagte Cashpool.

00:21:03: Wir brauchen eine Bank die ein internationales Netzwerk hat, die das auch in den jeweiligen Ländern anbietet.

00:21:12: Tochtergesellschaften noch knapp fünfundzwanzig.

00:21:16: Das heißt, wir müssen natürlich auch die Tochter-Gesellschaften entsprechend versorgen mit Liquidität und mit den Strukturen.

00:21:23: Und da können wir jetzt eine Bank, die nur in der Schweiz oder vielleicht nur im EU Raum, die können wir vielleicht nutzen für Euro aber sicher nicht für den West-Dollar-Zahlungsverkehr weltweit oder für unseren asiatischen

00:21:35: Raum.

00:21:36: Das verstehe ich dann auch unter Bankenstrategie.

00:21:39: Wir arbeiten vielleicht mit lokalen Banken in der aber das ist wirklich, da steckt eine Strategie dahinter.

00:21:47: Das ist nicht so irgendwie aus der Hüfte heraus dass wir sagen okay die Bank ist uns sympathisch sondern wir überlegen uns wirklich mit welcher Bank arbeiten wir?

00:21:56: und auch noch zum Abrunden das Compliance ist für uns im Treasury heutzutage auch ne echte Herausforderung geworden was Verträge anbelangt was Steuern anbelankt die ganzen Rules.

00:22:08: also es ist nicht mehr so einfach mal eben schnell ein Cashew zu implementieren.

00:22:13: und was man früher vielleicht irgendwie in sechs Monaten gemacht hat, macht man heute im Minimum einem Jahr vielleicht sogar noch länger.

00:22:20: Also das hat sich auch signifikant verändert.

00:22:23: wenn ich so das so Review passieren lasse ja Ich glaube, es hat sein Bro und sein Konnen.

00:22:31: Auf der einen Seite vielleicht mehr Sicherheit getrieben durch Regulatorien auf der anderen Seite kann man vielleicht sagen ja wo gibt's vielleicht auch irgendwo mal ein Punkt dass man sagen kann okay ist wäre vielleicht schön Verträge zu harmonisieren oder vielleicht Einvertrag mit einer Bank in verschiedenen Ländern und nur noch ein Seitletter.

00:22:48: was dann die gesetzlichen Bestimmungen?

00:22:50: aber

00:22:51: Es ist eine Challenge.

00:22:52: also wir brauchen heute in unserem Treasury Team viel mehr Zeit für Compliance als noch vor fünf Jahren.

00:23:01: Ja, ich sehe auf der Bankenseite nicht anders aus.

00:23:04: Ich hab's jetzt gedacht es gibt halt auch gewisse Fälle oder Vorkommnisse die dann auch die entsprechenden Regeln Nachsicht ziehen, der Regulator wurde dann tätig wird und dass alle darunter mehr oder weniger leiden das habe ich jetzt mal.

00:23:23: Das ist schon verständlich aber nichts unbedingt Erfreuliches, aber die Komplexität auf beiden Seiten vielleicht anders gelagert.

00:23:31: Aber sicher recht hoch bei der Situation.

00:23:34: Was ich vielleicht einen Satz noch dazu, was ich da sehr spannend finde, Christina hat es aus Corporate Brille beschrieben Wir sind ja Private Wealth.

00:23:41: Das heißt wie sieht das?

00:23:43: Der Endkunde er der endkunde hat keine Lust sage ich mal ein zwei drei vier wieviel monat auch immer auf sein Konto zu erwarten.

00:23:49: Das heißt da bewegen wir uns was UIUX also diese kleinen Experience quasi eher geht.

00:23:55: Ich möchte das Konto heute beantragen und im besten Fall soll es morgen offen sein.

00:23:58: Also man hat da schon so eine große Diva-Differenz zwischen.

00:24:02: auf der einen Seite sind die Komplexanforderungen immer strenger, aber auf der anderen Seite mein Endkunde möchte eigentlich die Resultate immer schneller sehen.

00:24:11: Gut also Christina macht ihr das Kondo auch aus typischer Weise schnell haben und unterrichtet.

00:24:17: Aber ich glaube dass dort weil es dann eben noch weitere Prüfungen braucht Dauert typischerweise natürlich länger, aber das verstehe ich als Unterschied.

00:24:28: Sehr gut ja.

00:24:32: Und da sind wir eigentlich auch schon bei Risiken.

00:24:33: oder mit wem arbeitest du zusammen?

00:24:35: Wer sind die Kunden und was machen sie uns so weiter?

00:24:37: Das ist eine Art von Risiko dass man complain bleibt.

00:24:41: wie sieht es aus jetzt bei dir Tatja noch welche Risiken beschäftigen dich?

00:24:48: Also Counterparty-Risiken ist ja das was Christina angesprochen hat.

00:24:51: Sie beschäftigen wahrscheinlich jeden.

00:24:52: je nachdem wähle die Banken, Partner.

00:24:55: Die Kunden wählen auch immer, wähle das weise aus und dann die entsprechenden Matrixen.

00:25:00: Zinsrisiken logischerweise, auch die würde ich sagen gibt es auf beiden Seiten, auf Treasury oder Corporate Treasury und doch auf Bankentrashery Seite.

00:25:08: Liquiditätsrisiko.

00:25:09: Auch das ist hochrelevant.

00:25:10: also wenn ich mir wirklich die Risiken per se in Natur anschaue, sehe ich da viele Parallelen wie man das dann aussteuert?

00:25:17: Die Details sind natürlich anders aber das Grundrisiko ist doch vergleichbar in den Payments Operations, hoch ist es das operative, operationelle Risiko.

00:25:29: Und da auch Stichwort Compliance könnte man auch sagen je enger das gefasst ist und die Risiko-Aversa sich ein Compliance Abteilung verhält möglicherweise, desto höher ist denn das operationale Risiko.

00:25:39: dann im Operations ja weil wir dann manuelle Eingriffe womöglicherweise hat oder dann zu false positive kommt usw.

00:25:47: und da die richtige Balance zu finden muss man dann schauen, wie Rustern der Risiko appetiert.

00:25:55: Auch wieder da als Bank kann ich den nicht festlegen.

00:25:57: Der ist quasi nahezu null.

00:25:59: Als Unternehmen habe ich da eine höhere Flexibilität gerade auch im Bereich von FX-Risiko zum Beispiel wo ich den ja dann selber festlege und dann was wir vorher schon mal kurz angetünt hatten alles rund um Cyber Security oder das Risiko dahinter.

00:26:12: Gerade wenn wir uns Richtung Echtzeit Treasury bewegen, größer wird und das nicht die Frage, ob sondern nur die Frage wann es mich trifft.

00:26:22: Und wie oft es mich trift?

00:26:25: Wie gut ist dann mein Cyber Security System behind the scenes?

00:26:31: Wir haben das alle gesehen was in welcher Beschwindigkeit sich an Stoppik zum Beispiel bewegt.

00:26:38: Was bedeutet das für mich als Unternehmen und wie schnell kann ich darauf antworten und habe ich die entsprechenden Maßnahmen oder auch die genügend Liquidität, wie viel kann Wie schätze ich das Risiko ein und so weiter?

00:26:50: Und das ist eine Aufgabe, wo man immer, sage ich mal schneller und agierbar agieren muss.

00:27:00: Das wirkt sich auf die Liquidität aus.

00:27:02: Vorher hast du auch noch Intraday-Liquide angesprochen als möglicher Unterschied.

00:27:08: Kannst du dazu noch etwas ausführen?

00:27:11: Habt ihr bestimmte... Vorschriften, die er ständig oder ja.

00:27:18: Genau

00:27:18: auch das ist quasi eine Anforderung, die dann von Finmar vor der Schweizer Bank dann kommen würde Richtung International Equity.

00:27:25: und auch da eben ganz spannend zu sehen dass man auf der einen Seite die Regulatorik hat Und dann werden wir mit unterschiedlichen Cash Correspondent Banks arbeitet Die dann dem Falle den Kampfterer in Fünfzig zur Verfügung stellen müssen, der dann quasi die MT Formate ablöst und im koppelbrech hat meine Mt der mir quasi durch den ich dann in der Lage bin, die Informationen intraday schon zu erhalten und dem nach agieren zu können.

00:27:50: Und oben dann wie Christina das so vorhin gut gesagt hat auf Knopfdruck zu sagen, wie viel Liquidität habe ich denn eigentlich jetzt?

00:27:55: In der Sekunde und nicht eben nur am Tagesende.

00:27:58: Ja und da hinzukommen dieses Thema umzustellen, die Counterparts umzustellend zu gucken dass es im richtigen Format geliefert wird mit STP weil natürlich will ich da so wenig wie möglich manuell eingreifen müssen.

00:28:11: Das ist die Crux.

00:28:14: Und mit STP meinst du straight through processing, dass alles wie fast von Geisterhand durchläuft ohne manuelle Eingriffschäge?

00:28:22: Was natürlich auch auf Unternehmensseite eigentlich wünschenswert ist das möglichst viel einfach Transaktionen gemacht werden können, ohne dass man immer selber noch etwas dazutun muss.

00:28:34: und da stichwort Standard.

00:28:36: im besten Fall wäre es dann so ich bekomme von jeder meiner Bank genau das gleiche Format in genau der gleichen Art und Weise, um eben dann das STP verarbeiten zu können.

00:28:46: Aber ich glaube wir arbeiten alle lang genug im Treasury wo wir eben wissen ganz einfach ist es doch nicht ja?

00:28:52: Und je nachdem mit welcher Bank wir reden was die Erfahrungen waren Wo der Sitz ist sehen wir da auch die unterschiedlichen Ausprägungen.

00:29:05: Genau.

00:29:07: Dann würde ich als nächstes gerne das Thema Zukunft aufgreifen.

00:29:13: Und zwar hast du, Christina, das auch schon angesprochen wie sich die Rolle, dass sich das verändert hat in den letzten Jahren.

00:29:22: und jetzt sprechen viele von KI Artificial Intelligence Digitalisierung Automatisierung.

00:29:30: Wie verändet sich die Role weiter?

00:29:31: Ja, also aus

00:29:36: zwei Gesichtspunkten eigentlich.

00:29:38: Wir haben zum Beispiel bei uns Konzernen intern mittlerweile eine Taskforce die sich wirklich nur noch damit beschäftigt wo können wir bestehende Prozesse automatisieren und wo können wie bestehenden Prozessen unterstützen lassen durch KI?

00:29:54: Das geht bei uns durch die Logistik, durch die IT Abteilung, durch das Controlling, durchs Group Treasury.

00:30:01: unser Top Management liegt und wir sitzen wirklich einmal im Monat regelmäßig mittlerweile zusammen.

00:30:09: Und gehen durch die verschiedenen Strukturen und Abteilungen durch!

00:30:12: Und man spricht jetzt in Bezug auf Treasury, man spricht sehr viel von KI.

00:30:17: Finanzdaten schneller auszuwerden, Muster zu erkennen, Brognosen zur Liquidität, Cashrow sowie auch Währungsrisiken präzise zu erstellen.

00:30:27: aber ich glaube man muss wirklich auch realistisch sein und muss sagen dazu brauche ich mal mindestens ein Track record vor drei vier Jahren für das dass man überhaupt Muster erkennen kann.

00:30:37: Und ich sage hin zur Digitalisierung und Automatisierung steht bei uns ganz vorne.

00:30:43: Wir sind über achtzig Prozent weg von manuellen und transaktionsorientierten Tätigkeiten, wir sind jetzt wirklich stark damit beschäftigt eine strategische Steuerungsfunktion zu haben in Form einem Axelcube von Power BI, von Connectivity zu SAP und so.

00:31:03: Wir haben wirklich das war jetzt auch sehr schön mit meinem Rollout und Aufbau vom Group-Tragerie dass ich diese dicken gleich wirklich von Anfang an mit berücksichtigen konnte und dass wir heute natürlich der Zentralisierung oder Automatisierung von diesen Routine Prozessen, von diesen täglichen Routineprozessen wie Zahlungsverkehr- oder Konturauszugsverarbeitung habe ich jetzt natürlich wirklich mehr Raum gewonnen für Analyse und Risikomanagement.

00:31:31: Ich kann das auch nutzen als Entscheidungspräge, denn unser Treasury ist sehr klein.

00:31:38: Wir sind kein großes Team, wir sind nur zu zweit!

00:31:45: Hintergrund schon bin ich natürlich darauf bedacht, zu automatisieren was möglich ist und das wird Gott sei Dank auch von einem

00:31:52: Topmanagement

00:31:53: sehr unterstützt.

00:31:53: Das heißt Buchhaltung, Controlling wir müssen mitziehen und da ziehen wir in einem Strang und dann hast du auch wirklich am Ende einen Prozess wo man sagen kann der ist wirklich effizient und wir arbeiten permanent an der Verbesserung und schauen am Markt was geht?

00:32:10: Was ist Best Practice?

00:32:11: Was machen andere Unternehmen?

00:32:14: Ja, und das ist wirklich auch

00:32:18: eine

00:32:18: spannende Geschichte.

00:32:19: Man merkt einfach, dass IT immer wichtiger wird.

00:32:23: Treasure in IT wird immer wichtiger.

00:32:26: Genau!

00:32:27: Das habe ich auch schon von anderen gehört.

00:32:29: Früher waren eben ... andere Projekte, wo es eben darum ging vielleicht mir Händs-Obenzahlungen zu ermöglichen, Manuell noch nachzuhelfen und Fälle zu bearbeiten.

00:32:42: Und heute bist du mir... eben am System daran, dieses Weiterzuentwickeln mit der Automatisierung als Grundlage eigentlich und dann vielleicht noch in Richtung KI etwas draufzusetzen.

00:32:56: Darf ich da gerade noch nachhaken?

00:32:59: KI.

00:33:00: also ihr habt ein Team, ihr automatisiert Prozesse.

00:33:04: ist KI auch ein Thema bei euch?

00:33:06: Ja, also auf jeden Fall von verschiedenen Ansätzen.

00:33:10: Also das fängt an bei der Assistentin.

00:33:14: Ich muss dir sagen auch unsere Assistentinnen arbeiten heute schon sehr viel mit KI.

00:33:17: Es ist unglaublich!

00:33:20: Ich war wirklich fasziniert und mein Unternehmen ist natürlich auch koreanisch getrieben.

00:33:25: Und du kannst dir vorstellen die Koreaner sind extrem fortschrittlich.

00:33:31: Also ich habe sehr viel gelernt.

00:33:33: ganz toll, muss ich wirklich sagen Der Fokus ist sehr hoch.

00:33:40: Und bei uns jetzt im Cook Treasury, dadurch dass das Treasury erst drei Jahre alt ist, dreieinhalb Jahre alt sind, ist es noch ein bisschen frisch aber wir haben das natürlich auch im Hinterkopf.

00:33:50: also wir haben jetzt unseren Zahlungsverkehr automatisiert Wir haben SAP eingebunden wie gesagt wir haben den Exelcube, wir haben wirklich Interfaces, wir bauen die Online-Banking Systeme von unseren Banken nutzen wir nur noch als Fallschirm praktisch ja Zahlungsverkehrssystem, wo wir alle Länder drüber ruten.

00:34:09: Wir fangen jetzt da an und wenn dann unser Cashflow-Vorkast mal wirklich auch operativ dann jetzt gelebt wird und stimmt und funktioniert, wenn das abgeschlossen ist, dann fangen wir eigentlich an eine KI drüber zu legen und zu schauen wie es denn mit Predictive Vorkast was können werden machen und was kommt denn dabei raus?

00:34:27: Aber wie gesagt man muss das wirklich mit Vorsicht genießen und dann auch irgendwo prüfen, ob das nachhaltig ist.

00:34:35: Ich würde jetzt nicht nur auf eine kainer Fremderungsabsicherung machen.

00:34:38: Okay, okay genau.

00:34:40: Also ihr seid dran so wie ich das aushöre.

00:34:43: Ihr seid daran entsprechend auf ihn für das Thema und vielleicht müssten wir in einer anderen Folge noch mal ganz vertieft mit mehr Erfahrung darüber sprechen.

00:34:52: Sehr gerne!

00:34:54: Wie siehst du die Veränderung der Rolle Tatjana?

00:34:59: Die Veränderung der Rolle eines Trejehrers, würde ich sagen ist sehr hoch.

00:35:04: Wenn ich überlege... Ich habe vor mittlerweile fast zwanzig Jahren im Tragerier angefangen wie sich das Bild stark verändert hat diese ganzen manuellen Kontrollen oder auch die manuell Schritte sei es jetzt Reporting oder gerade im Backoffice.

00:35:19: Ich vergleiche das ganz gerne mal wenn wir wirklich so Backmittel und Frontoffice haben.

00:35:24: Das Backoffice, würde ich sagen ist ganz viel in der Zwischenzeit automatisiert worden.

00:35:29: Im Mitteloffice also quasi alles Richtung Reporting geht man mehr hin zu exception-based monitoring, exception based reporting so dass der Treasurer wirklich auch zum echten Business Partner geworden ist.

00:35:40: ja und wer solange sage ich mal alles läuft passt es und nur wenn wir eben eine Ausnahme haben dann ist das mit der Trupptreasurer oder SIFO dann wirklich eingebunden ist sodass wir da noch bei dem klassischen Front Office bleiben wo man dann wirklich gucken kann, okay wie kann ich meine Gesellschaften besser beraten?

00:35:57: Wie kann ich mich technologisch besser aufstellen um da auch quasi was ihr vorher schon angesprochen habt KI besser zu nutzen.

00:36:05: Auf Bankenseite muss man dann eben natürlich noch schauen lässt die regulatorik das zu dass sich KI für mich die Entscheidungen treffen lasse oder muss am Ende des Tages nochmal ein Mitarbeiter sagen ok passt ja jetzt kannst du es raus schicken.

00:36:18: von dem her wird es wirklich eine datengetriebene, proaktive Unterstützung seitens des Trägerers für das Business werden.

00:36:28: Wenn wir es von Coppage sprechen und dann eben auf Bankenseite dann je nachdem.

00:36:32: ja dass ich den quasi mehr auch Den Handel zum Beispiel da viel technologisch man hat sich angefangen hat war der Handel noch über Telefon so mittlerweile.

00:36:42: Das heißt wie machen Wir haben die unterschiedlichen handels und ein Trading Systeme Die das ganze übernehmen zweifelt er auch voll automatisiert.

00:36:51: Ich hatte damals einen Kunden, noch als ich in der Beratung war, der dann wirklich das Hatching... ...aufgesetzt hatte und je nachdem was da die Spitze war, wo es komplett an die Trading-Plattform weitergegeben ist, ist damals direkt den SAP gelaufen.

00:37:03: also das war der Prozess jetzt mittlerweile schon sieben Jahre, sie macht jahreher.

00:37:08: Damals war der prozess schon STP ja so und jetzt ist natürlich nochmal deutlich mehr möglich Also von der Art und Weise schneller und KI-gestützter unterwegs.

00:37:22: Ja, ja also auch

00:37:25: vielleicht noch einen Satz wenn wir gucken wen suchen wir als Tregerer?

00:37:29: man geht eher dann hin zu einem Data Scientist mit Erfahrung.

00:37:33: also was wir natürlich sehen ich sag mal die viele der Junior stellen werden im Zweifel durch KI ersetzt.

00:37:39: das heißt da ist es gleich ein Stück weit schwieriger.

00:37:41: aber wenn man Erfahrungen hat auch dann muss man sich eben mit der entsprechenden Technologie auseinandersetzen und wissen, okay wie prompt ich richtig.

00:37:49: Und da auch wie definiere ich meine Prozesse neu anstelle?

00:37:53: Ich wende Artificial Intelligence nur punktuell an weil dann bringt mir das Ganze nicht in der Art und Weise was wie ich es denn eigentlich nutzen könnte

00:38:02: Bin ich ein sehr, sehr spannender Punkt eben das Thema Data Science.

00:38:06: Das viel wichtiger wird und da sagt man ja auch oft dass Treasury dann eben sage ich mal nicht mehr nur diese ausführende Tätigkeit hat um der Transaktionsorientiert ist wie du gesagt hast Backoffice alles oder weitgehend automatisiert aber dass man die Einsichten versucht zu generieren die dann auch den Nutzen für das Unternehmen entsprechend bringen.

00:38:27: Ja sehr spannend!

00:38:30: Und das beantworte dann eigentlich auch schon weniger.

00:38:33: meine nächste Frage, die hast du vorweggenommen.

00:38:36: Mehr oder weniger welches Skills braucht man im Träschere heute und welche werden in Zukunft?

00:38:40: noch wichtiger?

00:38:41: Würde ich sagen, du hast jetzt gerade gesagt, eben diese Data Science-Themen, Tatiana aus deiner Sicht was sonst noch...

00:38:54: Was neben dem Technischen wichtig bleibt ist das Ganze rund um Change Management.

00:38:59: Ich hatte ein großes Transformationsprojekt geleitet wo wir ein Treasury Management System global ausgerollt haben.

00:39:06: Das systemseitige ist, dass eine gleich muss vertraut werden mit dem neuen System.

00:39:09: Vielleicht sind verschiedene Satellitesysteme die abgelöst werden aber wirklich so der Punkt Change Management was es das?

00:39:16: warum?

00:39:17: wie sieht das Ganze aus?

00:39:19: verändert sich mein mein Team verändert sich mein eigener Job?

00:39:22: da kommt diese ganze Unsicherheit vielleicht innerhalb des Teams hin, dass man auf der einen Seite richtig kommuniziert ja was was ist der richtige Kanal?

00:39:31: Wie transparent wird erwartet, dass ich kommuniziere und eben die Kollegen auf dem Weg nicht zu verlieren?

00:39:37: Das ist was, was wichtig war.

00:39:39: Und wichtiger oder würde ich sagen noch wichtiger wird gerade wenn wir uns schneller bewegen und vielleicht auch eine KI für gerade auch so die älteren Kollegen schon noch sage ich mal etwas ist das man vielleicht nicht zugreifen kann wie die jungen Kollegen, die jetzt nachkommen.

00:39:55: Das sehe ich ganz gezielt auch bei mir ein Team, wo ich zwei oder drei eingestellt habe, die Anfang zwanzig sind und da entsteht dann die Magie mit den Kollegen zusammenarbeiten, die schon fünfundzwanzig, dreißig Jahre in der Bank sind.

00:40:06: Wo ich einmal die Erfahrung hab plus vielleicht neue Wege zu finden und das ist hochspannend und das macht meines Erachtens auch den Erfolg von dem Team aus.

00:40:16: Ich

00:40:18: glaube dazu können wir eine ganze Folge machen.

00:40:21: Wie man in den Teams zusammenarbeitet, wie zusammengestellt welche Rollen etc.

00:40:28: Das bin ich auch ein Hoch hoch Spannender Aspekt.

00:40:32: Die Frage jetzt gerne noch zu Christina, was zu ergänzen aus deiner Sicht oder hast du?

00:40:38: Ja ich finde ganz wichtig.

00:40:40: Ganz

00:40:40: wichtig ist hat Jana hat es bis in so im Einklang gebracht mit dem Alter.

00:40:44: einfach neben diesen klassischen fachlichen Treasury Kompetenzen wie Liquiditätssteuerung Cash Management, Corporate Trade Finance, Zinswährungsmanagement, Bankenmanagement werden die digitalen Fähigkeiten immer wichtiger, ganz klar oder?

00:41:02: Aber es gehört trotzdem ein gutes Verständnis zu dem Treasury selbst dazu.

00:41:07: Weil ich glaube das Treasury entwickelt sich zunehmend immer mehr so eine Schnittstellenfunktion zwischen Finance, Technologie, Banken und Unternehmensstrategie.

00:41:16: Und ich glaube dass ist die große Balance, die große Kunst weil das ist alles geparkt mit einer hohen Umsetzungsstärke umsetzungsstärke haben, weil er hat wirklich die Schnittstelle zwischen vielen Fachabteilungen und am Ende soll es ja eine Win-Win Situation sein.

00:41:40: Und ein Puzzle oder wie ein Pussel was man für das Unternehmen verknüpft geprägt von Erfolg und Sicherheit Da braucht es eben beides.

00:41:50: Es braucht das Fachverständnis in den Produkten selber und natürlich die IT-Kompetenz.

00:41:57: Und ich glaube, dass ist das Geheimrezept von

00:42:01: einem Unternehmen

00:42:04: im Bezug auf Corporate Treasury.

00:42:06: Bitte!

00:42:07: The secret source of treasury?

00:42:09: Ja,

00:42:11: genau.

00:42:11: Ich sehe sie jeden Tag.

00:42:15: Spannend... Ich glaube eben die Zukunft wird uns zeigen, wohin es weitergeht.

00:42:23: Jetzt schauen wir aber noch mal zurück bevor ich zu der Abschlussfrage komme.

00:42:27: was war bisher eure größte Herausforderung ganz allgemein in Job und wie habt ihr daraus gelernt?

00:42:34: so als ein großes Learning Kristina?

00:42:40: Ich glaube nicht zu unterschätzen ist, wenn man ein Group Treasury aufbaut oder große Projekte zentralisiert.

00:42:48: Zu einer In-House Bank ist einfach nicht so zu unterschen die bestehenden lokalen Verantwortlichkeiten von Geschäftsführern, die in der Vergangenheit vielleicht bis zum Tag X bestanden haben.

00:43:00: Es ist signifikant der Einschnitt und nicht zu unterschätzen da natürlich viele Lokale Manager Die Kontrolle der Finanzen mit Macht noch verbunden haben oder verbinden und ich glaube es braucht wirklich die Rückenstärkung der obersten Geschäftsleitung, der Konzernleitung.

00:43:17: Dass man sagt das ist die Strategie, dass sich die Zukunft und die Person X setzt um und bitte full support.

00:43:24: Und da habe ich auch schon vieles erlebt bis hin zu Kündigungen von vielleicht Personen, die in den lokalen Ländern einfach nicht bereit waren mit der neuen Strategie oder mit der Zukunft zu arbeiten, die vielleicht eher blockiert haben anstatt den Mehrwert vom Unternehmen zu sehen.

00:43:40: Denn ein lokaler Geschäftsführer soll sich ja primär darauf auf sein Verkauf, auf seine Produkte, auf das Business konzentrieren und vielleicht weniger um das Geld von A nach B zu transferieren.

00:43:52: Und ich glaube dass ist auch wirklich ein großer Mindset!

00:43:55: Ein Challenge in... in den Gedanken, in der Unterstützung und im Verständnis.

00:44:01: Und ich glaube das ist nicht zu unterschätzen wenn man so was angeht und deshalb braucht eine gewisse Kraft und Unterstützung seitens der Konzernleitung dass man das auch wirklich umsetzen kann die Zentralisierung durchführen kann.

00:44:14: Ich habe einfach draus gelernt es braucht Ausdauer, ein starkes Fundament und ein erfolgreiches Treasury entsteht nicht nur allein durch Transparenz, Vertrauen oder Governance sondern auch wirklich die Fähigkeit Menschen über Länder- und Funktionsgrenzen hinweg für gemeinsame Ziele zu gewinnen.

00:44:36: Und ich glaube das ist etwas was ich gelernt habe gesehen hab und was auch so diese Gradwanderung zwischen Business Personal Skills extrem wichtig macht

00:44:51: für ein Gruppdrescher.

00:44:53: Ja,

00:44:53: da vielleicht ergänzend was du gesagt hast über Ländergrenzen hinweg ich finde das ist ein Punkt der sagt sich leicht und es schwer umgesetzt da gerade wenn man Kristina seit ja auch unterschiedlichen Ländern ja Koreaner Schweizer Singapurianer Amerikaner wenn man sie nebeneinander stellt jeder muss unterschiedlich abgeholt und unterschiedlich geführt werden, hat auch unterschiedliche Erwartungshaldungen.

00:45:16: Und das bringt uns dann zu dem Punkt zurück – so Change Management?

00:45:20: Wie integriere ich das, sodass ich quasi nicht den ein oder anderen auf dem Weg verliere und dann eben auch gerade im asiatischen Disbackup oder den Support von Board-Geschäftszeitung oder quasi den Senior Support zu haben?

00:45:35: Ansonsten brauche ich gar nicht anfangen solche großen Transformationsprojekte überhaupt umzusetzen!

00:45:40: Und dann, wenn wir Richtung Implementierung schauen ausreichend Zeit für Requestion-Test, ausreichende Zeit für Hypercare und so weiter zu haben.

00:45:46: Wirklich den Implementierungsplan sich noch mal gegenlegen.

00:45:49: Ich glaube, wir alle wissen das auf dem Weg, da doch die eine oder andere Überraschung kommt.

00:45:54: es gibt die unterschiedlichen Satellitensysteme, die vielleicht über Jahre weggewachsen sind dies abzulösen gilt, wo vielleicht nicht jeder weiß wie genau wurde das entwickelt?

00:46:03: Wie sieht der SourceCode mit?

00:46:04: in welche Systeme greift das entsprechend ein?

00:46:07: das eben dann auch über die entsprechenden Booking-Center oder Tochtergesellschaften.

00:46:12: Das ist dann elementar, ja und da sind wir wieder bei dem, sag ich mal Gleichgewicht zwischen einmal Systeme und auf der anderen Seite dann auch die entsprechende Kollegen, die vielleicht dann auch in der Bank sagt man immer RTP und CTP Run the Bank und Change The Bank, also ich habe viele Run the bank Kollegen, Die vielleicht es nicht in der Art und Weise gewöhnt sind in so einem großen Transformationsprojekt zu arbeiten anstelle wenn ich im Consulting bin in der Regel, ja, Change-Personen und die sind es gewohnt.

00:46:40: Und sie brauchen vielleicht nicht so eine Sicherheit unten geregeltes Umfeld.

00:46:45: Und da das dann eben zu schauen okay wie muss ich da kommunizieren dass wir auch die gleiche Sprache sprechen und in die gleich Richtung laufen?

00:46:52: einfach gesagt nicht ganz so einfach umgesetzt?

00:46:55: Ja sehr spannend.

00:47:00: internationalität glaube ich ist eben und die Typen die Personen die denken weisen.

00:47:05: das ist sicherlich ein sehr sehr spannendes Learning, dass man berücksichtigen muss.

00:47:12: Dann würde ich zur Abschlussfrage ansetzen Tatjana wenn du jetzt einen Blick in die Zukunft wirfst wo siehst du das Treasure Management?

00:47:21: in fünf bis zehn Jahren?

00:47:23: geht es weiter mit dem was du bereits skizziert hast weitere Automatisierung und als Data Driven Support fürs Business?

00:47:31: oder wie geht das weiter in die Richtung?

00:47:33: Oder wie würdest du das umschreiben?

00:47:35: Meines Erachtens, ja kurz und prägment.

00:47:37: in einem Satz geantwortet gehe ich stark davon aus dass wir in fünf bis zehn Jahren im Treasury oder auch ein Payments Bereich noch stärker als heute eine datengetriebene proaktive für das Business unterstützende Funktion sein werden.

00:47:51: Das ganze durch Artificial Intelligence gestützte Analysen.

00:47:55: sind wir dann in der Lage werden es vorher angesprochen Intraday Liquidity Bedarfe also Liquidity bedarf in Echtzeit vorher zu sagen riesigen automatisch abzuleiten.

00:48:05: Und wenn es der Regulator erlaubt, sogar dann selbstständig die Maßnahmen einzuleiten natürlich dann immer unter Aufsicht von uns als Experten.

00:48:15: aber man geht wirklich mehr und mehr hin in dieses exception-based Management.

00:48:23: Sehr spannend!

00:48:27: Christina, wie sieht es bei dir aus?

00:48:29: Was ist deine Zukunftsprognose oder Vision?

00:48:32: Ja genau.

00:48:34: Ich bin auch davon überzeugt viele operative Prozesse werden in integrierten Systemlandschaften nahezu in Echtzeit ablaufen Und das zieht sich von der Liquiditätsübersicht über den Zahlungsverkehr bis hin zum Reporting.

00:48:49: Ich glaube, der Fokus wird dass Treasuries dadurch weiter von der reiten Abwicklung hin zu einer strategischen Steuerung verschoben werden und ganz... Entscheidend werden Transparenz, Prognosefähigkeit und auch die Fähigkeit, Währungsrisiken frühzeitig zu erkennen, zuverlässig zu beurteilen um den Finanzierungsbedarf und die Absicherung als entscheidende Unterstützung aufzuzeigen.

00:49:17: Und ich sehe das Treasury zukünftig noch stärker als strategischen Partner vom Topmanagement als eine Funktion, die die finanzielle Stabilität sicherstellt und wie gesagt risikensichtbar macht und damit auch einen wesentlichen Beitrag zur Unternehmenssteuerung leistet.

00:49:35: Und ich glaube ein einfaches Beispiel ist man hat vor ein paar Jahren irgendwie noch, ich weiß nicht, zehn oder fünfzehn Tage für einen Monatsabschluss gebraucht und aufgrund dieser ganzen IT-und Veränderungssystemlandschaft, die heute implementiert worden hat man einen Abschluss in drei Tagen.

00:49:54: Und ich glaube, das ist so ein ganz simples Beispiel für uns alle was eigentlich zeigt, in welche Richtung es geht und wenn du heute als CFO oder als Grubträgerin, als Topmanagement innerhalb von drei Tagen deine Zahlen auf dem Tisch hast und weißt wie der letzte Monat gelaufen ist dann ist das ein Riesenadded Value fürs Unternehmen und für die strategische Planung.

00:50:16: Den möchte ich gar nichts hinzufügen außer absolut zentralen Punkt noch und zwar euch beiden an dieser Stelle ganz herzlich zu danken für die Zeit, die ihr euch für dieses Gespräch genommen habt.

00:50:30: Und ich glaube da waren ganz viele sehr wichtige interessante Punkte dabei was hier heute macht das euch beschäftigt und wohin die Reise des Corporate Trash Management geht.

00:50:40: also an diese Stelle liebe Christina, liebe Tatiana ganz vielen herzlichen Dank für das Gespräch.

00:50:47: Vielen Dank Thomas, auch von meiner Seite.

00:50:49: Es ist toll für die Unterstützung, für die brillante Zusammenarbeit über Jahre hinweg

00:50:54: und

00:50:55: das wir auch sehr schätzen.

00:50:56: Ihr unterstützt uns auch als IFZ Rotkreuz seit vielen Jahren den Corporate Treasure in Berufsbild und es ist mir immer eine Freude auch mal für dich da zu sein.

00:51:07: Vielen Dank!

00:51:09: Danke auch von meine Seite Thomas.

00:51:12: Perfekt.

Über diesen Podcast

Der Podcast für Finanzfachleute, präsentiert vom Institut für Finanzdienstleistungen IFZ der Hocschule Luzern. Was läuft im Finanzbereich? Gastgeber Thomas K. Birrer bringt Klarheit zu aktuellen finanzwirtschaftlichen Herausforderungen und trifft sich dafür mit spannenden Gesprächspartnerinnen und -partnern.

von und mit Thomas K. Birrer

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